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Meine Kokos-Lebkuchen ...



Alle Jahre wieder diskutieren wir in meiner Familie welche die besten Lebkuchen sind, und worin der Unterschied zwischen Lebkuchen und Pfefferkuchen liegt.

Also für mich sind Lebkuchen nur dann Lebkuchen, wenn sie ohne Mehl sind! Sie müssen reichhaltig an Nüssen sein, etwas Orangeat und Zitronat darf enthalten sein ... aber nicht zu viel davon ...





Bisher habe ich immer in Nürnberg in einer kleinen Lebkuchen-Bäckerei meine Weihnachtsration geholt.

Doch in diesem Jahr wollte ich sie das erste Mal selber backen.




Ich habe unzählige Lebkuchen-Rezepte gelesen. Dabei fand ich ganz ausgefallene Rezepte ... die für mich allerdings wenig mit Lebkuchen zu tun haben ...
Doch bei einer Zutat in manchen Lebkuchen bin ich dann doch ins stocken geraten ...
Es gibt Lebkuchen mit Kokosflocken ...
Das wiederum hat ja nichts mit den richtigen Lebkuchen zu tun.
Klingt aber trotzdem super lecker ...

So ... ihr ahnt es schon ... gell ...

Ich habe experimentiert und habe meine eigenes Lebkuchen-Rezept geschaffen.
Alle die meine Kokos-Lebkuchen probiert haben sind begeistert und fragen nach dem Rezept.


 

Tja und das will ich euch jetzt natürlich nicht vorenthalten ...
Hier ist es:

Meine Kokos-Lebkuchen - Rezept für ca. 35 Stück

300g gemahlene Mandeln
100g gehackte Mandeln
100g gehackte und geröstete Haselnüsse
80g Kokosflocken
100g Orangeat
100g Zitronat
250g brauner Zucker
1 TL gemahlene Nelken
2 TL gemahlenen Zimt
1/4 TL gemahlenen Kardamom
1/4 TL gemahlene Muskatnuss
4 Tropfen Bittermandelöl
2 Pr. Salz
1 Pr. gemahlenen Ingwer
6 Eier

ca. 35 Oblaten mit 70 mm Durchmesser

1 Beutel Chai-Tee
1 Packung Puderzucker
50g Zartbitter Kuvertüre
50g Vollmilch Kuvertüre
10g Palmin

Die trockenen Zutaten vermischen.
Anschließend das Bittermandelöl und die 6 Eier unterrühren. Den Teig 15 Minuten stehen lassen, damit sich die Gewürze gut entfalten können.

Mit einem Teelöffel den Teig auf die Oblaten gegeben und glatt streichen.
Bei 175° die Lebkuchen 20 - 25 Minuten bei Ober- und Unterhitze gebacken bis die Ränder leicht braun werden.

Nachdem die Lebkuchen ausgekühlt sind, werden sie glasiert.
Eine Tasse Chai-Tee kochen und abkühlen lassen. Ein Päckchen Puderzucker vorsichtig mit wenigen Esslöffeln Chai-Tee anrühren. Die Glasur soll dickflüssig sein und sofort auf die Lebkuchen streichen.
Aus der Zartbitter Kuvertüre, Vollmilch Kuvertüre und dem Palmin im Wasserbad eine Schokoladenglasur herstellen. Diese in einen kleinen Gefrierbeutel geben. Eine kleine Ecke abschneiden und sofort in Streifen über die Lebkuchen geben ...




Zum aufbewahren und verschenken eignen sich besonders gut Dosen ...
Im vergangen Jahr hatte ich einige Dosen die viel zu schade zum wegwerfen fand ...
Ich habe sie ausgespült und gut trocknen lassen. Von außen wurden sie angemalt ...
Sie sind ideal zum verschenken ...

Bis Morgen,
liebe Grüße,
Jutta

Kommentare

  1. Yumyum, die sehen ja meeega lecker aus. Da krieg ich gleich Hunger.Vielen Dank für das Rezept, liebe Jutta & einen schönen Tag.
    Herzlichst
    Gabriela

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  2. ...hi,hi, werden sie nicht auch unter dem Namen "cocosella" verkauft - die absoluten Lieblinge meines Mannes ;O)
    Ich hatte vor zig Jahren mal den Kopf geschüttelt, weil er einfach drauf los gebacken hat, und diese selbst zu machen.

    Wir haben dass Rezept nie aufgeschrieben, ich werd heut gleich noch loslegen,
    vielen Dank dir,
    herzlichste
    Grüße
    Gabi

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  3. Ich backe auch jedes Jahr Lebkuchen nach einem sehr ähnlichen Rezept, nur ohne Kokos, das ist auch eine gute Variante! Die Lebkuchen sind hier immer so schnell weg!
    LG
    Tinka

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  4. Hmmm die sehen ja auch großartig aus!
    Ich hab dieses Jahr wieder Kartoffellebkuchen gebacken.. ist nur noch einer übrig XD... ich werd wohl eine neue Runde backen müssen und da werden sich auf jeden Fall auch deine dazu gesellen.. die beiden passen sicher gut zueinander :)

    Viele liebe Grüße

    Franzy

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Blauber-Datschi … und eine Fahrt ins Blaue …

Schon seit Kindheit liebe ich die süßen, dunklen, kleinen, aromatischen Kugeln … Blaubeeren einfach so naschen und das Sommerfeeling ist da. Ich brauch nicht viel Schnickschnack zu den Blaubeeren …
So habe ich mich dieses Wochenende für einen einfachen Blaubeer-Datschi entschieden. Ein ganzes Blech habe ich gebacken. Dafür wurde ein Hefeteig herstellen.
Ich nehme immer dieses Rezept:
500g Mehl 150g Zucker 150ml lauwarme Milch
25g Hefe 2 Eier 1 Pr. Salz
Alle Zutaten zu einer Teigkugel kneten … geht am besten mit der Küchenmaschine. Den Teig an einem warmen Ort 40 Minuten gehen lassen. (Oder so wie ich … vor der Arbeit kneten und dann im Kühlschrank bis am Nachmittag abgedeckt stehen lassen) Den Teig noch mal kneten und auf einem Blech gleichmäßig ausrollen und nochmal an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Dann die Blaubeeren auf dem Teig verteilen und wer mag kann noch Streusel darauf verteilen.
Ich mache meine Butterstreusel am liebsten so: 250g Mehl 120g Zucker 2 Päckchen Vanillezucker 1 Prise Zi…

Wo sind die Moskitos, Schnaken und Stechmücken?

Warum ich danach frage? Nun ich vermissen sie nicht wirklich … denn diese Viecher plagen mich jeden Sommer bis in den Herbst hinein. Nur dieses Jahr, obwohl ich mich wirklich viel im Freien aufhalte, wurde ich kaum gestochen?



Auf den Fotos seht ihr heute meine schnelle Deko-DIY vom Samstag. Wir haben mit Freunden gegrillt. Ich hatte Bedenken wegen der Stechmücken am Abend. Also was tun? Für den Kalender „Mein kreatives Jahr 2017“ durfte ich den Juli/August gestalten. Ein Tipp ist unter anderem das Herstellen von natürlichen Zitronenschalen-Kerzen. Denn intensive Gerüche nach Zitronen oder Lavendel halten Mücken fern.



So habe ich jeweils von einer Zitrone einen „Deckel“ in Scheiben abgeschnitten. Anschließend den Boden mit einem geraden Schnitt begradigt. Das Fruchtfleisch ausgehöhlt. In die so entstandene Zitronen-Schale wurde ein Teelicht gestellt. Das angezündete Teelicht erwärmt die Zitronenschale und ein köstlicher frischer Duft verbreitet sich im Raum. Diesen mögen die Stechmücken nicht.



Für …

Wenn liebe Kollegen in Rente gehen … ja was kann man da schenken?!

Die Frage kennt wohl jeder Berufstätige …
Wenn liebe Kollegen in Rente gehen … ja was kann man da schenken?!

Wird ein Geldbetrag gesammelt, ist immer die Frage „Wieviel soll man geben?“
Von dem Betrag wird dann oft ein Gutschein gekauft, mit dem der in den Ruhestand Gehende
sich etwas Besonderes gönnen soll …
So ein Gutschein ist schon etwas Schönes … doch in unserem Fall, suchten wir nach etwas individuellen.

Wir wollten etwas Kreatives schenken, an dem Geschenk sollte sich jede Kollegin beteiligen können und das Geschenk sollte eine bunte Mischung zum Thema Ruhestand sein.





So, jetzt seid ihr sicher gespannt was uns dazu eingefallen ist …

Wir haben ein Glas mit Deckel gekauft.
Dieses wurde von den Teammitgliedern gefüllt …
Die Vorgaben waren folgende:

·das Hobby unserer Kollegin „Golf“
·der Wohnort unserer Kollegin
·Ideen zur Freizeitgestaltung
Die Kolleginnen hatten eine Woche Zeit etwas zu bringen und in das Glas zu legen.




Eine tolle bunte Mischung ist so entstanden:
·Gutschein für die Lieblingse…

Eine Party am See ...

Eine Party am See sollte es in diesem Jahr für unser Geburtstagskind sein.

Denn wenn man ein Teenie ist, weiß man genau was man will ... und Eltern Bespaßung 
ist absolut out ...!!!

Okay ich habe verstanden ... seufz ...




Der Kompromiss war ein Begrüßungs "sweet-table" Zuhause ... 

Geschenke auspacken ...man will ja nicht alles mit an den See und dann wieder mit nach Hause schleppen ...
Und dann ab an den See ...

Beim "sweet-table" gab es die Lieblingstorte und die gewünschten Schoko-Brownies ... 
und ein paar Süßigkeiten. Die gehören doch auch bei Teenies dazu ... oder?! 


Im vergangen Jahr gab es überall Zuckerschiffchen zu kaufen.  Diese wollte ich unbedingt haben ... was bin ich die halbe Stadt danach ab gerannt?
Mit dem Ergebnis, dass es die Dinger nirgends gab ...

Doch in meinen inneren Auge sah ich sie immer ... blauen Fondant auf Schokoladen-Doppelkeksen ... und dann so ein kleines Schiffchen drauf ... das wäre doch niedlich ...

Aber wie gesagt ich hatte Pech ... nirgends…