Sonntag, 31. Juli 2016

„Schoko, Erdbeere oder Vanille?“




Schoko, Erdbeere oder Vanille? So hieß es in meiner Kindheit an der Eisdiele.
Natürlich gab es da auch schon ein paar mehr Sorten, aber die Auswahl war
dann meist doch recht dürftig.

Heute dagegen gibt es unendliche Eissorten, die mich zugegeben manchmal an der Eisdiele überfordern. Hinter mir die Schlange an Menschen und ich soll mich innerhalb weniger Sekunden bei teilweise über 50zig Geschmacksrichtungen für die Richtige entscheiden …?!

Ich glaube diese Überforderung ist einer der Gründe, warum ich so gerne Eis selber mache.

Ich kann mir aus den Büchern in Ruhe ein Eisrezept aussuchen und dieses dann ohne lange anstehen zu müssen Zuhause genießen.
Mein neustes Eisbuch habe ich bei Bassermann Inspirationen gefunden.
Es heißt „Eis Eisdesserts Eistorten“ und ist von Isabel Brancq-Lepage.



Unser aktuelles Lieblingseis aus diesem Buch ist „Kokoseis mit Schokoladenstückchen“ …
Doch es sind nicht nur Schokoladenstückchen im Eis … sondern Bounty-Schokoladenriegel …
In meinem Fall sind es sogar selbstgemachte Bounty nach meinem Lieblingsrezept von HIER

Ein Eis das nach Urlaub und Sommer schmeckt …
Hier kommt jetzt für euch das Rezept:



Kokoseis mit Schokoladenstückchen

Eismasse:

2 Eigelb
100g Zucker
500ml Kokosmilch
250g Schlagsahne
50g frisch geraspeltes Kokosfleisch (ich habe nur Kokosflocken aus der Tüte genommen)

Füllung:

50g Kokosraspel
Ca. 90g Schokoladenriegel (z.B. Bounty)
50g dunkle Kuvertüre

6 Eisförmchen und Holzstiele

Für die Eismasse Eigelb und Zucker in eine Schüssel geben und kräftig aufschlagen, bis die Masse blas-cremig ist.
Kokosmilch und Sahne in einen Topf füllen und bei niedriger Hitze kurz aufkochen. Nach und nach unter Rühren in die Eiermasse gießen.

Die Schüssel auf ein Wasserbad setzen und bei niedriger Hitze rühren, bis die Creme eindickt und einen Kochlöffel überzieht. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und das geraspelte Kokosfleisch untermischen. Abdecken und vollständig erkalten lassen.
Die Kokoscreme in einen flachen Behälter mit Deckel füllen und 3 Stunden im Gefrierfach fest werden lassen.

Für die Fertigstellung die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fettzugabe 1 Minute bei niedriger Hitze rösten. Die Schokoriegel in kleine Stücke schneiden.

Die Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Lauwarm abkühlen lassen.
Das Kokoseis aus dem Gefrierfach nehmen und mit einer Gabel durchrühren, um Eiskristalle zu zerstören.
Die Hälfte der gerösteten Kokosraspel auf sechs kleine Papierförmchen verteilen. Nun abwechselnd Schichten von Kokoseis, flüssiger Kuvertüre und Riegelstückchen in die Förmchen geben, bis die Zutaten aufgebraucht sind. Mit den restlichen Kokosraspeln bestreuen.
Jeweils mit Alufolie abdecken, je einen Eisstiel in die Mitte durch die Alufolie hineinstecken und 2-3 Stunden im Gefrierfach fest werden lassen.
Die Papierförmchen aufreißen und das Eis sofort servieren.




Ich hatte Zuhause kleine Papierförmchen der Firma Wilton die ich HIER in München gekauft habe.
So sind viele kleine Eis entstanden … genau die richtige Snack-Größe für zwischendurch.





Und weil in dem Buch noch viele schöne Eisrezepte sind, wird es bei uns sicherlich nicht „Schoko, Erdbeere oder Vanille?“ heißen.

Sondern eher „Willst du lieber ein Zitronensahneeis mit Baiser, Krokanteis im Hörnchen, geeistes Erdbeersoufflé oder Maroneneis mit Macarons und Schokostückchen?“




Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich beim Verlag Bassermann Inspirationen für die kostenlose Bereitstellung von diesem schönen Buch, dass ich mir eigenständig aus dem großen Sortiment an Büchern ausgesucht habe.


Mit diesem Post nehme ich auch gleichzeitig bei der tollen Aktion "Sonntagsblatt" bei Martina Goernemann "Raumseele" teil ...
Hier werden spannende, unterhaltsame, informative, bewegende Geschichten aus dem Leben erzählt ...
Kickt euch doch mal kurz zu Martina HIER ...

Bis bald
liebe Grüße,
Jutta


Sonntag, 24. Juli 2016

Wie es uns geht ...




Eigentlich war heute ein ganz anderer Post geplant.
Doch ich will euch einen kleinen Bericht über unser Wochenende geben.
Viele haben auf den Sozialen Kanälen gefragt ob bei mir und
meiner Familie alles in Ordnung ist.
Darüber habe ich mich sehr gefreut.
Und ich kann „Gott sei Dank“ mit „JA“ antworten …

Mein Mann und ich sind am Freitag mit lieben Freunden nach Prag gefahren.

Unser 15 jähriger Sohn wollte das erste Mal alleine zuhause bleiben.
Allein das ist ja schon spannend genug.




Auf der Hinfahrt nach Prag bekam ich starke Oberbauchschmerzen.
Diese wurden im Laufe des Tages mal mehr und mal weniger waren.
Letzt endlich landete ich im Prager Krankenhaus.
Kurz bevor ich die Diagnose „Gallensteine“ bekam rief mein Cousin an
und fragte ob bei uns alles okay ist?!
Der konnte doch gar nichts von meinen Qualen wissen?
Und dann bekamen wir die Information dass etwas Scheußliches in München passiert ist.

Sofort riefen wir unseren Sohn an, der zum Glück schon zuhause war.
Die Ärzte waren im Krankenhaus super nett, gaben mir ein Schmerzmittel und empfahlen mir
am Montag meinem Arzt aufzusuchen.
Anschießend gingen wir ins Hotel.




Am Samstag in der Früh brachten die Nachrichten genauere Informationen.
Nach einem Telefonat mit unserem Sohn entschieden wir uns in Prag zu bleiben und
bewusst die kleine Auszeit zu genießen.




Prag ist eine wunderschöne Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, einer wunderschönen Architektur und einer tollen vielseitigen Gastronomie …

Jetzt sind wir wieder in München und dankbar dass es uns gut geht.

Meine Gedanken sind bei den Familien die ein Todesopfer beklagen, bei den Menschen die Verletzungen erlitten haben und bei den Menschen, die bei dem Geschehen anwesend waren.
Ich bin unfassbar wieviel Leid durch Wut, Hass oder Religion entsteht.


Bis bald
liebe Grüße,
Jutta



Sonntag, 17. Juli 2016

Trommelwirbel, jetzt wird ge …


Halt stopp … in den Post-Titel wollte ich nicht gleich die Auflösung von Martinas und meinem Geheimnis schreiben.

Darum jetzt noch mal kurz zurück und die ganze Geschichte von Anfang an.

Wie das unter Freunden so üblich ist, treffen Martina und ich uns immer wieder im Wechsel
mal bei ihr und mal bei mir …
Der Wetterbricht kündete schönes Wetter an und so trafen wir uns bei mir zum Grillen.
Als es klingelte öffnete ich die Tür und Martina drückte mir ein ca. 50 cm hohes, rundes,
weißes und leichtes Gerät in die Hand.
Glücklich schaute ich das neue Wundergerät an und trug es vorsichtig ins Haus.

Während wir uns gemütlich an den Tisch setzten, fing mein Mann schon mal das Grillen an …
Bei unserem Gespräch drehte sich sofort alles um Martinas neue Liebe!







Es ist ein schicker Dörrautomat.
Martina hat schon verschiedenes Gemüse gedörrt und mir am Telefon davon vorgeschwärmt.
Ich wollte schon immer so einen Apparat ausprobieren und fragte neugierig nach.
Tja, und so kam eins zum anderen …
Natürlich wollen wir euch von unseren neuen Erfahrungen berichten.

Genial ist der Dörrapparat … jetzt wo man während der Saison, alles in Hülle und Fülle hat.
Ich bin ein Fan von Koservierung. Mir ist es zuwider Lebensmittel wegschmeißen zu müssen …

Tja und seit dem Besuch von Martina, schnurrt das Gerät bei mir …
Während ein köstlicher Duft durch das Haus zieht …





Unser Favorit sind übrigens Erdbeer-Chips.
Aufgeschnittene Erdbeeren sehen wie kleine Herzen aus und schmecken unglaublich gut …
Aber auch anderes Obst kann man mit einer gewünschten Form ausstechen.
Mit in Scheiben geschnitten Mangos ging es zum Beispiel ganz einfach.
Schnell sind ein paar Herzen ausgestochen und getrocknet.
So sind für mein Lieblingsdessert perfekte gedörrte Mango-Herzen als Zugabe entstanden.





Natürlich verrate ich euch das Rezept vom schnellsten, einfachsten und delikatesten Dessert
der Welt. Mit dem könnt ihr richtig angeben, denn es kommt bei den Gästen immer super gut an …

Mangocreme
2 Becher Schlagsahne
1 Dose Mangopüree (850g)
Die Sahne steifschlagen und unter das Mangopüree heben … Fertig …
Bis zum Essen in den Kühlschrank stellen.

Ich mache dieses Dessert sehr gerne.






Die Mangoherzen dazu sind ein toller Hingucker … und ein besonderes Geschmackserlebnis …

Ihr merkt schon … auch ich bin jetzt ganz verliebt in den Dörrautomaten. Nur was mache ich jetzt, wenn Martina bei unserem nächsten Treffen ihn wieder zurückhaben möchte?
So ein Gerät steht ganz oben auf meiner Geburtstags-Wunschliste …

Wer mehr über Martinas Erfahrungen mit dem Dörrgerät lesen möchte, der klickt HIER und ist direkt bei Martina.


Bis bald
liebe Grüße,
Jutta


Sonntag, 10. Juli 2016

Upcycling - neue Tischdecke aus alter Bettwäsche




Ihr Lieben, leider müsst ihr euch noch etwas gedulden, bis das Geheimnis von Martina
und mir gelüftet wird.
Doch wir fangen schon mal mit den Vorbereitungen an und decken den Tisch …

Denn so viel darf verraten werden, es gibt was Köstliches …

Vor einiger Zeit habe ich von meiner Freundin Anita, eine alte Bettwäsche mit
wunderschönen Rosen und Dahlien geschenkt bekommen. Sie hat diese auf einem
Flohmarkt entdeckt und für mich gekauft.

Gut erhalten ist der Stoff, die Farben leuchten von Rose bis Aubergine …
Das Muster ist ein Traum!!! Ich glaube die Bettwäsche wurde noch nie benutzt.
Anita schenkte sie mir mit den Worten „Aus der kannst du was Schönes nähen“ …

Schluck … ich habe schon lange nicht mehr genäht.
Zu meiner Nähmaschine habe ich ein gespaltenes Verhältnis.




Ich mag sie gerne, aber sie ärgert mich immer wieder, weil sie auf der Rückseite Schlaufen näht.
Das Problem habe ich schon gegoogelt und herausgefunden, dass die Fadenspannung dann
nicht stimmt.
Doch wie stellt man die Fadenspannung richtig ein?!

Dekorativ lag der alte Bettenbezug im Wohnzimmer und jeden Tag viel mein Blick darauf und die Frage stand im Raum „Was nähe ich daraus?“ …

Und dann kam mir die Idee …

Eine Husse für unseren Tisch im Garten.




Wir haben auf der Terrasse einen langen Biergartentisch stehen.
Das Holz ist schon sehr verwittert, denn der Tisch stand einmal im Biergarten „Seehaus“ im Englischen Garten.
Wir haben ihn über Umwege von dort geschenkt bekommen, weil er ausgemustert wurde.
Bei uns leistet er noch gute Dienste.

Schon lange habe ich mir einen schönen Husse für den Tisch gewünscht,
denn Tischdecken rutschen bei so einer Länge immer dorthin, wo sie nicht hin sollen.
So ein Hussen ist praktisch, weil er dort bleibt wo er ist.

Genäht habe ich das Prachtstück an einem Nachmittag.

Vorsichtig habe ich die Nähte der alten Bettwäsche aufgetrennt und mit der Nähmaschine ein kleines Stück zur Probe genäht …

Juhuuuu … auch meine Nähmaschine mochte den Stoff.

Keine Schlaufen waren auf der Rückseite zu sehen, so stand meinem Vorhaben nichts mehr im Weg.





Ich nähte meine erste Husse.

Besonders stolz bin ich auf die Bordüre am Saum, diese ist übrigens auch von
einem Flohmarkt hier in München …
So passt eins zum Anderen.

Der Tisch hat ein neues Kleid …
Jetzt fehlt nur noch das kleine Geheimnis von Martina und mir …

Bis bald
liebe Grüße,
Jutta


Sonntag, 3. Juli 2016

Im Fünfseenland ...




Dort wohnen wo andere Urlaub machen, ist ein Traum …

Ich wohne in München, bin mit der S-Bahn oder dem Auto in kürzester Zeit im Fünfseenland.
Fast jedes Wochenende in den Sommermonaten sind wir dort unterwegs.

Wir genießen die schöne Landschaft, die Ursprünglichkeit der Natur, du gute Gastronomie …




Heute will ich euch ein paar Fotos von unseren Ausflügen zeigen.

Bevor es los geht solltet ihr wissen, dass der größte und bekannteste See, dieser fünf Seen,
der Starnberger See ist.
Den Ammersee kennen vielleicht auch einige unter euch.
Doch die kleinen Seen wie den Wörthsee, Pilsensee und den Weßlinger See sind eher unbekannt.
Gerade diese drei kleinen Seen lieben wir besonders.




Um den Wörthsee sind wir schon oft gewandert, zum Leidwesen von unserem Sohn ;-)
Davon gibt es sogar HIER einen ganz alten Postbeitrag.

An den Weßlinger See gehen wir am Liebsten zum Frühstücken.
Dort gibt es ein CAFE mit der schönsten Terrasse im Münchner Umland. Sie ist wunderschön direkt am See gelegen.

Und der Pilsensee ist unser bevorzugter Badesee.
Unglaublich, wie klar das Wasser ist. Beim Baden sieht man auf der anderen Uferseite die Berge.

Nicht nur ich bin ein Fan von dieser schönen Gegend.
Die liebe Syl von Syl loves, hat für das Buch „Zuhause im Fünfseenland“ die Fotos gemacht hat.




Die Fotos sind gigantisch schön und zeigen die Landschaft so wie sie ist.
Das Buch ist im „emons-Verlag“ erschienen und hat den Untertitel „Wohnen + Leben + Genießen“.

Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich neugierig auf den Inhalt war …
Doch um ehrlich zu sein … viele brauchbare Tipps sind in dem Buch nicht enthalten.
Es zeigt, wie Menschen in dieser Gegend wohnen. Ich hatte mir mehr Tipps für Läden,
schöne Orte und Restaurants erhofft.




Wen ihr also vor habt, im Fünfseenland Urlaub zu machen, dann schickt mir lieber eine Mail und ihr bekommt von mir die Infos die Ihr haben möchtet …

So zu sagen die Geheimtipps …

Ihr müsst nur schreiben, was ihr sucht … schönen Blick über einen See,
gutes Essen (evtl. Bayrisch, International, Mexikanisch ...), Shoppingtipps, Ausflüge für Kinder …




Falls ihr einen Tipp für mich und meine Leser habt, dann würde ich mich freuen, wenn ihr diesen gleich im Kommentar erwähnt und gerne den Link setzt …
So bekommen wir eine nette kleine Sammlung zusammen …

Für heute verabschiede ich mich von euch. Ich will noch mit Martina telefonieren und die Absprache für unsere Post über das „Wundergerät“ machen.
Meine Fotos sind zum größten Teil schon gemacht.
Mehr darf ich aber nicht verraten …

Bis bald,
liebe Grüße,
Jutta