Sonntag, 27. November 2016

Adventskranz so wie früher in meiner Kindheit



Jetzt ist er da … der erste Advent.
Im vergangen Jahre beschwerte sich mein Sohn, dass wir nie einen „normalen“ Adventskranz haben?!
Er meint damit einen Kranz mit vier Kerzen …
Wenn ich darüber nachdenke, so stimmt das.
Wir hatten in den letzten Jahren immer Adventsgestecke …
Das lag daran, dass ich so ein Gesteck einfacher zum Herstellen finde, als einen Kranz.
Irgendwie fehlt mir die Muse geduldig und gleichmäßig die Zweige um den Rohling zu binden.
Darum habe ich mich dieses Jahr dafür entschieden, einen traditionellen Kranz aus gemischten Zweigen zu kaufen.



In meiner Kiste mit Weihnachtsschmuck lag der Adventskranzständer aus meiner Kindheit.
Das ist ein einfacher roter Holzstab der am unteren Ende auf einem Sternbefestigt ist und am oberen Ende wurde der Stab über Kreuz eingeschnitten.
Damit der Adventskranz am Ständer aufgehängt werden kann, habe ich am Kranz mehrere dünne Bänder in rot und weiß angebracht.
Eigentlich reicht ein dickes Band.
Die Farben der Bänder habe ich passend zu den Kerzen gewählt …
Habt ihr DIESE Kerzen auch in der IKEA entdeckt?
Ich finde sie gigantisch schön … ich musste sie einfach kaufen.




Mein Adventskranzständer kommt übrigens aus dem Erzgebirge, dort werden noch heute diese Ständer hergestellt und verkauft.
Ich habe diese Ständer schon oft in Zeitschriften gesehen, die über skandinavische Weihnachten berichten. Egal wo der Ursprung her ist … ich mag diese Art den Adventskranz aufzustellen sehr gerne.
Für euch habe ich im Internet nach diesen Stäben gesucht und 2 sehr schöne Varianten gefunden:



·        Dieser hier ist meinem sehr ähnlich

     


·        Und dieser hier von Ib Laursen ist für alle die keine nadelnden Kränze wollen, in dem man ganz viele Windlichter darauf stellt. Natürlich kann man auch einen Kranz darauf legen ..

                   


Ich wünsche euch eine wunderschöne Adventszeit.
Am Donnerstag ist der 01. Dezember, da öffnet sich für euch mein Blog-Adventskalender …
Bin sehr gespannt was ihr dazu sagt …



Bis bald
liebe Grüße,
Jutta


Sonntag, 20. November 2016

Adventskalender … für dich und für euch und für mich …



Ich finde für einen Adventskalender ist man nie zu alt …
Ihr wollt einen Beweis … gerne …
Meine Mutter ist nach ihren vielen Krankheitsgeschichten in den letzten 2 Jahren wieder so fit, dass sie mit Hilfe des Pflegedienstes in ihrem eigenen Haus wohnen kann.
Natürlich holen wir sie für die Feiertage und ein paar Tage mehr zu uns nach München.
Damit sie eine kleine Vorfreude auf Weihnachten hat, habe ich ihr schon ein paar frisch gebackene Plätzchen und einen Adventskalender gebracht.
Zwar ist es „nur“ ein bei IKEA gekaufter … der mit Schokolade und Gutscheinen gefüllt ist …
Aber die Idee zählt … ihr hättet die strahlenden Augen von meiner Mutter sehen sollen …
Sie hat sich mit ihren 78 Jahren sehr über den Adventskalender gefreut.




Bei mir zuhause gibt es den „pädagogischen“ Adventskalender …
Das klingt schlimmer als es in Wirklichkeit ist …
Ich finde auch Einzelkinder müssen lernen zu teilen und anderen eine Freude zu bereiten.
Also kam ich vor vielen Jahren auf die Idee die 24 Türchen vom Adventskalender auf uns drei aufzuteilen.
Ich befülle 4 Türchen für meinen Sohn und 4 Türchen für meinen Mann.
Mein Mann befüllt 4 Türchen für unseren Sohn und 4 Türchen für mich.
Mein Sohn befüllt 4 Türchen für seinen Vater und 4 Türchen für mich.
Wer mitgerechnet hat, weiß dass nun 24 Türchen gefüllt sind.
So bekommt jeder 8 Türchen.
Befüllt werden diese mit kleinen Überraschungen … das kann etwas Gekauftes sein oder ein Gutschein z.B. „Auto am Morgen frei kratzen“ oder „Müll raustragen“  ;-)




In diesem Jahr hängen die Päckchen am Wohnzimmerregal.
Liebevoll wurden die Geschenke und Gutscheine in weißes und braunes Papier verpackt.
Die Männer haben einfach nur einfarbig verpackt – ich habe die einzelnen Päckchen etwas „aufgehübscht“.

Das Regal habe ich übrigens von Martina Goernemann vor vielen Jahren gekauft.
Martina hat heute und nächsten Sonntag einen Hausflohmarkt.
Wer mal schauen will … HIER findet ihr die INFORMATIONEN





Sooooo und für alle die jetzt sagen
„Und wer macht für mich einen tollen Adventskalender?!“
Lautet die Antwort „ICH“ …

Wie jedes Jahr habe für euch einen Blog-Adventskalender vorbereitet.
Am 01. Dezember geht es los …
Ich lade euch - lich ein, täglich einen neuen weihnachtlichen Post auf meinem Blog zu entdecken.
Es gibt tolle Rezepte, DIY und natürlich Verlosungen …
Also … der Adventskalender ist für euch gefüllt.
Tragt euch als Follower in der Sidebar ein … und ihr verpasst kein einziges Türchen …

Ich freue mich auf euch.

Bis bald,
herzliche Grüße,
Jutta


Sonntag, 13. November 2016

Viel Schokolade und Nüsse – Kekskuchen für den Herbst



In den letzten Wochen gab es kaum einen Tag ohne Spaziergang.
Ich habe den Herbst und sein Farbenspektakel genossen.
Hinter jeder Ecke verbarg sich ein neuer herbstlicher Farbenmix.





Die frische Luft einatmen, während unter den Füßen das Laub raschelt … was gibt es schöneres?

Doch nun erahne ich in der Natur den nahenden Winter …
Das ist die Zeit wo ich mich auf eine warme Stube freue.
Draußen darf es kalt sein oder regnen oder schneien …
Wenn es dann innen warm ist und dazu noch eine Tasse heißen Tee oder Kaffee gibt.
Dazu noch etwas zu knabbern, und schon ist mein "Wohlfühl-Glücke" perfekt ...
Obwohl ... wenn die Leckerei auch noch aus Nüssen besteht, dann ist sogar noch eine Steigerung der Glückshormone möglich …
Geht es euch auch so?
Ich liebe gebrannte Mandeln und Cashewkerne …




Ab nächsten Sonntag wird es hier auf dem Blog weihnachtlich …
Ja … es wird dann langsam Zeit, sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen …

Darum habe ich heute einen Küchenklassiker für euch. Diesen habe ich mit Nüssen und Spekulatius,
für die kalte Jahreszeit aufgepimpt habe …
So ist der Herbst und der Winter mit seinen Früchten und Gewürzen im folgenden Rezept
köstlich vereint …




Kalter Hund mit Nüssen und Spekulatius

250g Kokosfett (Palmin)
2 frische Eier
150g Zucker
1 Prise Salz
50g Kakaopulver
50g gebrannt und gehackte Mandeln
50g gehackte Cashewkerne
5 Stück Spekulatius – diese werden grob zerbröselt
150g Butterplätzchen (Leibnitz)
50g Vollmilch-Kuvertüre (Lindt)

Das Kokosfett in einem Topf bei milder Hitze schmelzen und anschließend etwas abkühlen lassen.
Eier, Zucker und Salz in der Küchenmaschine lange sehr schaumig schlagen.
Eine Kasten – oder Rehrückenform mit Alufolie auskleiden.

Jetzt in die Eierschaummasse, Kakao und das Kokosfett unterrühren.
Anschließend 3/4 Mischung aus gebrannten Mandeln, Cashewkerne und Spekulatiusbrösel unterheben.
Etwas von der Schokoladenmasse in die Form füllen, mit Butterplätzchen belegen.
Weiter abwechselnd Schichten auftragen, bis die Schokomasse aufgebraucht ist.
Ein letztes Mal eine Reihe Plätzchen.
Jetzt kommt die Form … am besten über Nacht … in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag die Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen und über den aus der Form gestürzten Kuchen verteilen.
Die restliche Nuss-Spekulatiusmischung darüber geben und den „kalten Hund“ nochmal bis zum Verzehr in den Kühlschrank stellen.




Bis bald
liebe Grüße,
Jutta


Sonntag, 6. November 2016

Was ist die perfekte Wohnfarbe?



Gibt es überhaupt die perfekte Wohnfarbe? 
Viele Jahre dachte ich, dass weiß die perfekte Wohnfarbe für mich ist.

Als ich nun DAS BUCH „GRAUE ELEGANZ – die perfekte Wohnfarbe“ von Kate Watson-Smyth in den Händen hielt, geriet ich ins Grübeln und schaute mich in meinem Haus genauer um …
Sicherlich ist bei mir noch die Wohnfarbe Weiß überwiegend, aber es haben sich unendlich viele graue Akzente eingeschlichen …

Im Badezimmer sind jetzt graue Bodenfließen, im Gästezimmer hat das Bett eine graue Tagesdecke und in der Küche sind graue Übertöpfe, alte Zinkdosen und graue Kerzenständer eingezogen.





Doch am meisten kann man grau im Wohnzimmer wahrnehmen.
Die Ecke hinter der Eckbank ist nun schon seit einigen Monaten grau, im weißen Teil des Wohnzimmers befinden sich eine graue Korblampe und unser graues altes Sofa.




Unser Sofa ist nach 15 Jahren ganz schön durchgesessen, aber mit seinen weißen Kissen sieht es immer noch neu und modern aus. Das liegt sicher daran, dass man auf dem dunklen Grau kaum Flecken sieht und der Stoff sehr strapazierfähig und abwischbar ist. Die Kissenbezüge können problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden.
Natürlich stellen wir uns die Frage welche Farbe ein neues Sofa bekommen soll …

Doch irgendwie komme ich immer wieder auf die Farbe Grau zurück.
Grau kann wie weiß mit allem kombiniert werden. Das ist ein großer Vorteil ...




Das Buch „GRAUE ELEGANZ – die perfekte Wohnfarbe“ hat mich in meiner Meinung bestärkt.
In fünf Kapiteln wird über die Farbe Grau berichtet.

·        Zeitloses Grau
·        Warum lieben wir Grau?
·        Grau und die Psychologie
·        Den richtigen Ton treffen
·        Mut zu Grau


Mein Lieblingssatz aus dem Buch ist folgender:

„So wie ein Schokoladenüberzug den
Geschmack eines Plätzchens verstärkt,
lässt Grau die Farben in seiner
Umgebung leuchten“
Marianne Shillingford

Ich denke dem ist nichts hinzuzufügen …

DAS BUCH „GRAUE ELEGANZ   – die perfekte Wohnfarbe“ erschienen bei BUSSECOLLECTION erhaltet ihr zum Beispiel bei Amazon …




Bis bald
liebe Grüße,
Jutta