Sonntag, 21. Mai 2017

Kleines Bloggertreffen und jaaaaaaaaa … Nachtisch kann gegrillt werden



Ach Menno … warum vergeht eigentlich die Zeit so schnell?
Liegt es daran, dass bei mir ständig ein Ereignis das andere jagt?

Heute will ich euch verspätet von unserem Revival-Bloggertreffen erzählen.
Im Januar 2015 lernten RENATE, LAURA und SILKE uns persönlich kennen.
Schon nach DIESEM ersten Kennenlernen-Wochenende stand fest, dass schreit nach Wiederholung.

Klar war auch, dass das nächste Treffen bei mir in München sein sollte.
Doch wie das so ist, dauert es über zwei Jahre bis wir uns alle vier wieder trafen.

Es gab einiges zu besprechen, denn in der Zwischenzeit hat sich vieles ereignet.
Ein Haus wurde gebaut.
Eine Kochschule wurde eröffnet.
Ein neues Buch wurde geschrieben.
Ein Laden erhielt neue Geschäftsräume.

Vier Frauen und ein ganzes Wochenende das uns zur Verfügung stand … es war einfach himmlisch …
Na gut im Vorfeld war ich schon etwas nervös. Würde ich die Wünsche der Mädchen unter einen Hut bringen? Spielt dabei das Wetter mit? Ist das Programm gut durchdacht? Werden alle immer satt …
Hahaha … ja echt … Solche Gedanken gingen mir durch den Kopf!



Doch um es gleich vorweg zu sagen …
Alles klappte prima.
Auch wenn wir am ersten Abend beim Italiener unendlich lange auf das Essen warten mussten.
Es viel uns kaum auf, denn wir hatten Unmengen zu erzählen.

Am Samstag ging es in der Früh gleich auf den Flohmarkt … gemeinsam mit Martina.
Ach war das schön … was haben wir da gefachsimpelt.
Über Flohmarktfunde, Kreative Ideen, Martinas Bücher und das Bloggen.
Anschließend ging es an den Wiener Platz in der Livingroom und Little white Rabbit.
Danach auf den Viktualienmarkt … mit Biergartenbesuch und dann in die Schrannenhalle.
Dort kauften wir Schmankerl für unser Abendessen.
Denn diesen Abend ließen wir gemütlich bei mir ausklingen.
Am Sonntagmorgen ging ich zu den Mädels ins Hotel zum gemütlichen Frühstück und anschließend gingen wir in die Schlafwagenhalle und fanden es gigantisch schön zwischen den Raritäten witzige Dinge zu entdecken.




Abschließend war jeder voll von Eindrücken und wir fuhren dann noch mal zu mir, um auf der Terrasse in der Sonne die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen.
Bei Kaffee und Puffertjes ließen wir das Wochenende „fast“ gemütlich ausklingen …

Warum fast …?

Nun … da war so ein hungriger Teenager (mein Sohn) der noch nicht gefrühstückt hatte und der sich auf die Puffertjes stürzte …
Ich hatte zum Glück schon die doppelte Teigmasse angerührt …
Aber irgendwie kam ich kaum hinterher mit dem rausbacken.
Die Puffertjes werden nämlich frisch auf dem Grill in dem Weber Ebleskiver Einsatz gebacken.
Dauert natürlich immer ein paar Minuten, bis wieder eine Portion fertig ist.
Renate, Laura und Silke nahmen es mit Humor …

Renate war so begeistert von dem leckeren Gebäck und hat sich inzwischen auch einen Ebelskiver Einsatz zugelegt.

Sie postet heute auch von unserem Treffen und ihr Rezept von den Puffertjes.

Die Pufferjes gibt es bei uns öfters, denn sie sind gut zum Kaffee oder als Nachtisch geeignet.
Hier ist mein Rezept:

450 g Mehl
1,5 Päckchen Backpulver
3 TL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
660 g Milch
4 Eier
Palmin zum ausbacken

Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz  und die Milch und sehr sorgfältig verrühren. Den Teig kurz ruhen lassen (ca. 10 Minuten) und dann mit einem Eßlöffel in die heiße, leicht (mit Palmenfett) eingeölte Poffertjes-Pfanne geben.
Sobald die Oberseite der Poffertjes in der Pfanne trocken wird, das Poffertjes wenden, so dass beide Seiten ganz leicht gebräunt sind.
Ich gebe für die folgende Portion immer in jede Mulde der Form ein kleines Stück Palmin und gebe dann die nächste Portion Teig in die Form.

Als fruchtige Dips habe ich gestern gefrorene Himbeeren und Blaubeeren aufgetaut, mit Zucker und etwas Traubenmarmelade gesüßt und mit einem Schuss Karibik-Rum püriert … 
Ein toller Dip und soooooooooooooo einfach …
Wer mag, kann noch eine Kugel Vanilleeis dazu servieren …

Hahaha … so wird jeder satt … genug Kalorien sind das ja …



Unser Treffen war wunderschön … und es wird eine Fortsetzung geben.
Der Termin ist noch unklar … aber der Ort steht fest … wir fahren alle zu Laura nach Wilhelmshaven …
Ich freue mich schon jetzt darauf …


Bis bald
liebe Grüße,
Jutta


Sonntag, 14. Mai 2017

Homemade Tomatenketchup



Gaaaaaaaaaaaaaaanz ehrlich … auf manche Dinge komme ich alleine nicht …!!!
Genauso ist es mir mit selbst hergestellten Tomatenketchup gegangen.
Ich wäre wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen mein Ketchup selber herzustellen,
wenn nicht eine Kollegin zu einer Feier, köstliches selbstgemachtes Ketchup mitgebracht hätte.
Als ich sie fragte, wie sie das gemacht hat … sagte sie nur „ganz einfach … Tomaten und Gewürze einkochen“ …
Okay ... ?!



Also habe ich mal "gegoogelt" und einige Rezepte zum Ketchup herstellen gefunden.
Aus den vielen Rezepten habe ich mir Grundideen geholt und dann durch ausprobieren und abschmecken mein eigenes Rezept entworfen.

Da ich keinen Garten habe und gerne „schnelle“ Lösungen bevorzuge, habe ich mich für fertiges Tomatenpüree entschieden. Denn wo bekomme ich wirklich sonnengereifte Tomaten Anfang Mai her?
Außerdem habe ich mir das lästige häuten der Tomaten so gespart!!!



Hier ist jetzt mein Rezept:

3x 500g Tomatenpüree
3 gehäufte EL Tomatenmark
3 TL neutrales Pflanzenöl
3 große Zwiebeln
Je 1 TL Rosmarinnadeln geschnitten, gemahlenen Chili, italienische Kräuter, Pfannengewürzsalz,
             Curry, granulierten Knoblauch, Oregano
50g brauner Zucker
50g weißer Zucker
150ml Wasser
4 – 5 EL weißer Balsamico-Essig
Salz, Pfeffer zum abschmecken

Zuerst wurden die Zwiebeln in Würfel geschnitten und im Pflanzenöl glasig bis gaaaaaanz leicht gebräunt angebraten.
Dazu das Wasser, das Tomatenpüree, das Tomatenmark und die Kräuter geben.
Alles verrühren und ca. 30 Minuten einkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren!
Bevor es weitergeht habe ich die Tomatenmasse püriert.
Anschließend den weißen und braunen Zucker und den Balsamico-Essig unterrühren.
Mit Salz und Pfeffer und evtl. mit den Gewürzen nach eigenem Geschmack nach Belieben abschmecken.
Einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und der Zucker sich aufgelöst hat.
Noch heiß in saubere Gläser abfüllen.



Gut 1,5 l homemade Ketchup sind dabei entstanden ...
Die Gewürze habe ich so ausgewählt, weil sie in meinem Gewürzschrank vorrätig waren.
Ihr könnt aber auch selber mit euren Lieblings-Gewürzen experimentieren.
Gut passt auch Oregano, etwas Thymian, getrockneter Rosmarin, Paprika edel-süß …
Auch könnt ihr mir den Zwiebeln Karotten oder gehäutete Paprika mit anbraten und pürieren …
Mein Ketchup ist mittel scharf. Wer das nicht mag, reduziert den Anteil an gemahlenen Chili.



Hübsch verpackt mit Papierservietten sind die Ketchup-Flaschen ein nettes Mitbringsel für die nächste Grillfeier …

Bis bald
liebe Grüße,
Jutta