Sonntag, 21. Juni 2015

5 Tipps ... Holland mit dem Boot



Freunde von uns fahren seit unzähligen Jahren nach Holland, mieten dort ein Boot und erkunden Holland vom Boot aus.
Ihre tollen Foto´s von den Reisen und Berichte über die schönen kleinen Städte machten uns neugierig.
Als wir dann gefragt wurden ob wir mal mitkommen wollen, waren wir sofort begeistert.

Also machten sich Anfang des Monats drei Familien mit drei Booten auf den Weg Holland zu erkunden.

Das schöne an einer Bootstour durch Holland ist, dass man keinen Bootsführerschein braucht.
Nach einer kurzen Einweisung mit Probefahrt geht es los.
Wir sind in der Nähe von Sneek gestartet.
Unser erstes Ziel war Sloten, das nur ca. 20 km entfernt liegt.




Schon alleine an dieser Strecke könnt ihr euch vorstellen, wie gemütlich so eine Bootsfahrt ist.
Die Boote fahren sehr langsam, manchmal wird man von freundlich winkenden Fahrradfahrern überholt ;-)

Überhaupt grüßt jeder jeden ...
Dazu habe ich HIER folgenden netten Text gefunden:
"Und weil man sich ja auch während einer Bootstour bewegen muss, beginnt man zu winken. Andauernd. Jeder grüßt, jeder wird gegrüßt. Dabei gibt es mehrere gängige Wink-Techniken: entweder mit dem ganzen Arm und weit ausholenden, kreisenden Bewegungen – beliebt, wenn man arglose Kinder am Ufer grüßt.

Oder kurz mit dem erhobenen Handteller und einer lächelnden Kopfbewegung – das ist der typische Gruß von Seemann zu Seemann, von Kommandobrücke zu Kommandobrücke. Das strahlt Erfahrung aus, wirkt wie mit allen Binnenwassern gewaschen.

Oder die reduzierte Variante: friesisch-herb mit souveränem Kopfnicken und einer leichten Mundwinkelzuckung. Das kommt besonders gut, wenn man dazu blau-weiß gestreifte Fischerhemden trägt und auf dem Haupt eine Prinz-Heinrich-Mütze mit von Oma eingesticktem Fantasie-Goldornament thront, bei Landratten ein beliebtes Kostüm für den Ausflug in die maritime Welt.
Wer nicht grüßt, der hupt mit dem Schiffshorn und meint es meistens unfreundlich, weil er entweder gerade Vorfahrt hat oder glaubt, sie wäre in seinem Boot eingebaut."






Langweilig wurde es uns nie, denn wenn eine Schleuse kommt, an der Brücke "Brückengeld" gezahlt werden muss oder angelegt wird, muss die ganze Crew zusammenhalten. Jeden Tag an einem anderen Ort zu sein bietet außerdem viel Abwechslung.

Hier sind meine 5 Tipps für eine gelungene Hausbootfahrt.

  • Zwiebel-Outfit - das Wetter kann sehr wechselhaft sein.
    Mit T-Shirt, Sweatshirt-Jacke und einer Regenjacke ist man für jedes Wetter gerüstet.
  • Jede Familie hat ihr eigenes Boot. So kann sich jeder zurückziehen, kochen und Essen wann er mag.
  • Die meisten Boote haben einen Fernseher.
    DVD-Player und DVD´s mitnehmen. Ideal wenn das Wetter mal nicht so perfekt ist ... oder das Städtchen am Abend sehr schnell erkundet ist.
  • Einweggrill´s kosten nicht viel ... die Küche bleibt sauber ... und grillen in der Gemeinschaft macht Spaß ...
  • Ideal ist, wenn mehrere Kinder oder Jugendliche gleichen Alters zusammen sind. So wird es für die nie langweilig.
    Wir hatten 5 Teenager dabei ... die fanden es cool ...
    Da die Städtchen meistens sehr klein sind, konnten sie auf eigene Faust losziehen und mussten nicht mit uns "Alten" zusammen sein ...



Leider haben wir die Reise wegen des Schlaganfalls meiner Mutter frühzeitig abbrechen müssen.
An dieser Stelle herzlichen Dank für eure lieben Worte ...
Leider geht es ihr nicht so gut.
Es sind Komplikationen aufgetreten ... ob sie vom Schlaganfall oder von den Medikamenten kommen ist noch unklar.
So geht es einen Tag bergauf und dann wieder bergab.
Eine Reha musste abgebrochen werden.
Jetzt ist sie wieder im Krankenhaus.
Für uns ist es ein Wechselbad der Gefühle ... 

Vom Reisen mit dem Boot waren wir allerdings begeistert, dass werden wir bestimmt bei gegebener Zeit nochmal machen.


Bis bald
liebe Grüße,
Jutta

Sonntag, 14. Juni 2015

Frau Herzblut und ihr Buch ...



Wer hat an der Uhr gedreht?! ... Ist es wirklich schon Mitte Juni?!
In den letzten Wochen haben sich die Ereignisse überschlagen.
Meine Mutter hatte einen mittelschweren Schlaganfall.
Der Urlaub in den Pfingstferien musste abgebrochen werden. 
Fast tägliche Autofahrten von insgesammt 330 km zwischen meinem Wohnort und dem Krankenhaus, Organisation von zwei Haushalten und viele Telefonate mit Ärzten, 
Verwandten und Freunden (die uns alle super unterstützt haben) waren die Folge...

Jetzt ist meine Mutter zur Reha ... ich sehe das es ihr langsam wieder besser geht 
und so kann auch ich wieder zur Ruhe kommen.



 

Mitte April habe ich auf Facebook das Buch "Frau Herzblut" von Carolin Strohte gewonnen ...

Ein Märchenhaft schönes Buch ... unglaublich mit wie viel Kreativität jedes Kapitel gestaltet ist.
Die meisten Rezepte sind einfach und schnell herzustellen.




Ich habe mich für Panna Cotta mit Waldbeerencoulis entschieden:

Für die Panna Cotta

400ml Sahne, davon 100ml steif geschlagen
1 Vanilleschote
40g Rohrzucker
3 Blatt Bio-Gelantine
75g Schmand

Von der Sahne 100ml steif schlagen und kalt stellen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die restliche Sahne mit Rohrzucker, Vanillemark und - schote in einen Topf geben und aufkochen. Anschließend bei geschlossenem Deckel 15 Minuten ziehen lassen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Vanilleschote aus der Sahne entfernen. Gelatine gut ausdrücken und in der heißen Sahne auflösen. Schmand unterrühren und die Masse auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Vorsichtig die steif geschlagene Sahne unterheben und die Masse in beliebige Förmchen oder Gläser (mit je ca. 125ml Inhalt) füllen. Die Panna Cotta zugedeckt für mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Für die Waldbeerensauce

150g gemischte Beeren
25g Rohrzucker
1/4 TL Vanille, gemahlen

Für die Waldbeerencoulis Beeren, Rohrzucker und Vanille fein pürieren und auf die Panna Cotta verteilen. Für die Dekoration Schaschlikspieße kürzen, abwechselnd Beeren aufspießen und auf die Gläser legen.






Frau Herzblut ist sehr fleißig, bald erscheint ein neues Buch von ihr.
Wenn ihr wollt könnt ihr es HIER vorbestellen ...


Bis bald
liebe Grüße,
Jutta