Es gibt diese Gerichte, die man einmal ausprobiert und die dann ganz still und leise zu einem festen Bestandteil der eigenen Küche werden. Genau so ein Rezept ist dieser lauwarme Selleriesalat mit Miso-Senf-Dressing, Kapern und Maroni für uns geworden. Wir lieben ihn. Wirklich. Und noch erstaunlicher: Unsere Gäste lieben ihn auch. Selbst diejenigen, die sonst bei Sellerie eher skeptisch reagieren oder ihn konsequent vom Teller schieben, sind bisher jedes Mal begeistert gewesen. Vielleicht liegt es an der Art, wie der Sellerie hier zubereitet wird. Durch das langsame Garen im Ofen wird er unglaublich weich, leicht süßlich und verliert diese strenge, erdige Note, die viele abschreckt. Oder es ist das Dressing: diese besondere Kombination aus Miso und Senf, die gleichzeitig würzig, leicht salzig und wunderbar rund ist. Es umhüllt den Sellerie, ohne ihn zu überdecken, und bringt genau die richtige Balance ins Spiel. Und dann sind da noch die kleinen Extras....
Inzwischen haben sich schon einige Tipps in meiner Serie „Last und über Geld reden“ angesammelt. Eine Frage kommt dabei immer wieder auf: Was macht man eigentlich mit dem gesparten Geld? Die naheliegende Antwort ist: sich auch mal etwas gönnen. Denn Sparen bedeutet nicht Verzicht um jeden Preis, sondern bewusstes Umgehen mit Geld. Und dazu gehört eben auch, sich Dinge zu ermöglichen, die einem wichtig sind. Gleichzeitig ist Sparen selbst ein Stück Freiheit. Die Freiheit, vorbereitet zu sein und gelassener auf das Leben zu schauen. Ich habe für mich eine Struktur gefunden, die mir hilft, beides miteinander zu verbinden. Direkt am Anfang jeden Monats gehen per Dauerauftrag feste Beträge auf unterschiedliche Sparkonten. So komme ich gar nicht erst in Versuchung, das Geld im Alltag „nebenbei“ auszugeben. und es müssen nicht immer große Beträge sein. Mein kleinster Dauerauftrag ist zum Beispiel 20 Euro. auf das Jahr gerechnet sind das 240 Euro! Ein Teil fließt in zu...