Direkt zum Hauptbereich

Posts

Neu

Erinnerungen im Frühlingslicht

Diese Woche habe ich die ersten Schneeglöckchen vor der Haustür entdeckt.  Ganz zart haben sie ihre weißen Köpfchen durch die kalte Erde geschoben, als wollten sie vorsichtig anklopfen und fragen: „Dürfen wir schon?“ Für mich sind sie jedes Jahr das erste, leise Versprechen:  Der Frühling ist nicht mehr weit. Noch sind sie mir allerdings zu schade zum Ausgraben und ins Haus holen. Sie dürfen draußen bleiben, wo sie hingehören, im feuchten Boden, zwischen alten Blättern, im noch winterlichen Licht. Ich mag diesen Gedanken, dass sie sich ihren Platz selbst gesucht haben und dort am schönsten wirken. Manche Dinge entfalten ihre ganze Kraft eben genau da, wo sie gewachsen sind. Und doch haben sie einen kleinen Flashback in mir ausgelöst. Ich habe ein paar Fotos vom März 2019 herausgesucht, aus unserer damaligen Küche. Auf den Bildern stehen Schneeglöckchen in einem alten Weckglas auf dem Tisch. Das Licht fällt weich durchs Fenster, draußen war es vermutlich noch genauso kühl wie j...
Letzte Posts

Rosa gesucht

Nicole vom Blog  Niwibo  sucht HIER in diesem Monat „Rosa“. Eine Farbe, die sich aktuell eher rar bei mir macht. Trotzdem dachte ich mir:  Man kann ja mal schauen.  Also wanderte ich zur Kiste mit den Ostersachen, in der Hoffnung, ein wenig Rosa aufzuspüren. Viel war es nicht, außer einem alten Tablett mit zarten rosa Blümchen wurde ich leider nicht fündig. Doch auch ohne viel Rosa gefällt mir das kleine Arrangement sehr gut. Der alte Holzosterhase und die silbernen Eierbecher auf dem Tablett haben ihren ganz eigenen Charme und dürfen deshalb bleiben. Vielleicht ändert sich das ja beim nächsten Einkaufsbummel. Wer weiß, ob dann nicht doch das ein oder andere rosafarbene Wohnaccessoire den Weg zu mir findet. Dem rosafarbenen, herzförmigen Kochtopf bei ALDI habe ich zumindest noch widerstehen können, wobei mich der aktuelle IKEA-Flyer deutlich mehr lockt … Wie ist das bei euch,  findet sich Rosa bei euch zu Hause oder ist das eher eine Farbe, die selten Einzug häl...

Lasst uns über Geld reden – meine Spartipps für dieses Jahr

Über Geld spricht man nicht? Doch. Finde ich schon. Gerade, weil es uns alle betrifft – und weil Sparen nichts mit Geiz zu tun hat, sondern mit bewussten Entscheidungen. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder meine ganz persönlichen Spartipps mit euch teilen. Keine großen Finanzstrategien, keine Tabellen, keine Selbstoptimierung. Sondern Dinge, die sich bei mir über die Jahre bewährt haben und sich gut in den Alltag integrieren lassen. Ich habe irgendwann gemerkt: Es sind selten die großen Anschaffungen, die mein Budget sprengen. Es sind die vielen kleinen Beträge, die nebenbei verschwinden – hier ein Abo, dort ein spontaner Kauf, dann noch etwas „nur mal kurz“. Ein Punkt, bei dem ich schon seit vielen Jahren bewusst spare, ist das Thema Zeitschriften. Ich nutze seit vielen Jahren die App Readly, und ehrlich gesagt möchte ich sie nicht mehr missen. Statt einzelne Magazine zu kaufen, habe ich dort Zugriff auf unzählige Zeitschriften aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Lifestyle, Wohnen...

Upcycling-Idee: Vom Adventskranz zum Frühlingsgesteck

Könnt ihr euch noch an meinen schönen orangenen Adventskranz aus dem Discounter erinnern? Er war aus Reisig gebunden und hat mich die ganze Adventszeit über begleitet. Nach Weihnachten stand ich (wie so oft) vor der Frage: Wegschmeißen oder weiterverwenden? Zum Wegwerfen war er definitiv viel zu schade. Also habe ich zuerst die Kerzen und die Kugeln entfernt. In der Mitte des Kranzes befand sich ein Holzgestell, um das das Reisig gebunden war. Auch dieses Gestell habe ich vorsichtig herausgenommen – und plötzlich hielt ich einen richtig tollen Trockenkranz in den Händen. Zunächst habe ich den Kranz draußen an die Holztür gehängt. Dort hat er mir noch eine ganze Weile Freude gemacht und wunderbar natürlich ausgesehen. Doch gestern, beim Einkauf, konnten mir die ersten Frühjahrsblüher einfach nicht widerstehen. Drei kleine Töpfe Primeln durften mit nach Hause kommen. Kurzerhand habe ich sie in die Mitte des Kranzes gestellt und voilà: Aus dem alten Adventskranz ist ein wunderschönes Früh...

So sehen meine Samstage aus …

Samstag ist bei mir immer der Tag, an dem ich versuche, all das aufzuholen, was unter der Woche liegen bleibt. Ich bin dann richtig fleißig: einkaufen, waschen, bügeln, backen. Einfach alles, was sonst keinen Platz findet, wird am Samstag erledigt. Es ist anstrengend, aber irgendwie mag ich dieses Gefühl, wenn man am Abend sieht, was man geschafft hat. Gestern stand also auch Backen auf dem Plan. Ich habe mich für einen Butterkuchen mit Mandeln entschieden. Beim Zubereiten ist mir allerdings relativ schnell aufgefallen, dass das Rezept aus der Zeitschrift so nicht funktionieren konnte, es war einfach viel zu viel Flüssigkeit.  Zum Glück habe ich auf mein Bauchgefühl gehört, die Milch weggelassen und stattdessen etwas mehr Mehl verwendet. Und siehe da: Der Kuchen ist wunderbar fluffig geworden. Manchmal lohnt es sich eben, Rezepte nicht ganz sklavisch zu befolgen. Während der Kuchen im Ofen war, habe ich mich noch um die Orangen gekümmert, die schon viel zu lange im Kühlschrank lage...