Inzwischen haben sich schon einige Tipps in meiner Serie „Last und über Geld reden“ angesammelt. Eine Frage kommt dabei immer wieder auf: Was macht man eigentlich mit dem gesparten Geld? Die naheliegende Antwort ist: sich auch mal etwas gönnen. Denn Sparen bedeutet nicht Verzicht um jeden Preis, sondern bewusstes Umgehen mit Geld. Und dazu gehört eben auch, sich Dinge zu ermöglichen, die einem wichtig sind. Gleichzeitig ist Sparen selbst ein Stück Freiheit. Die Freiheit, vorbereitet zu sein und gelassener auf das Leben zu schauen. Ich habe für mich eine Struktur gefunden, die mir hilft, beides miteinander zu verbinden. Direkt am Anfang jeden Monats gehen per Dauerauftrag feste Beträge auf unterschiedliche Sparkonten. So komme ich gar nicht erst in Versuchung, das Geld im Alltag „nebenbei“ auszugeben. und es müssen nicht immer große Beträge sein. Mein kleinster Dauerauftrag ist zum Beispiel 20 Euro. auf das Jahr gerechnet sind das 240 Euro! Ein Teil fließt in zu...
Manchmal träume ich davon, im Norden von Deutschland zu leben. Diese Weite, das ruhigere Tempo und die besondere Nähe zur Natur haben für mich etwas unglaublich Anziehendes. Am Osterwochenende hatten wir die Gelegenheit, genau dieses Gefühl ein Stück weit zu erleben. Wir haben Freunde in Bocholt besucht. Eine charmante Stadt, die direkt an der Grenze zu den Niederlanden liegt. Allein diese Lage macht den Ort schon besonders. Es ist faszinierend, wie schnell man einfach in ein anderes Land hinüberfahren kann, fast so, als würde man nur den Stadtteil wechseln. Einen Tag haben wir in Winterswijk verbracht. Es war einer dieser perfekten Tage: ein entspannter Einkaufsbummel, kleine Entdeckungen in hübschen Läden und zwischendurch einfach in der Sonne sitzen, einen Kaffee trinken und das Leben genießen. Diese Leichtigkeit hat mich sehr beeindruckt. Was mir besonders aufgefallen ist: Die Natur wirkt dort irgendwie weiter als bei uns im Süden. Alles scheint offener...