Nachdem ich den Film über Gabriele Münter gesehen hatte, war meine Neugier geweckt. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt, denn sie war eine talentierte, eigenständige Künstlerin, die ihrer Zeit weit voraus war, und gleichzeitig eine Frau, deren Leben von einer dramatischen und lange unerfüllten Liebe zu Wassily Kandinsky geprägt war. Die Beziehung der Beiden war intensiv, leidenschaftlich und gleichzeitig schwierig. Kandinsky war verheiratet, als er Gabriele Münter kennenlernte. Gemeinsam verbrachten sie Jahre, unter anderem in Murnau, und wurden zu wichtigen Persönlichkeiten der Künstlerbewegung „Der Blaue Reiter“. Doch ihre Geschichte war eben nicht nur eine Liebesgeschichte. Das Münter-Haus ist ca. 1 Stunde von mir entfernt und so habe ich mit meiner Freundin einen Ausflug dorthin gemacht. Schon beim Betreten hatte ich das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen. Das Haus ist nicht einfach ein Museum, in dem Bilder an weißen Wänden hängen. Es erzählt ganz unmittelbar vom Lebe...
Ich mag diese Arbeitstage, an denen man sich einmal ganz bewusst Zeit nimmt, um gemeinsam zu arbeiten, sich auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Auch wenn ein Arbeitstreffen den ganzen Tag dauert, muss es deshalb noch lange kein „trockener“ Arbeitstag sein. Im Gegenteil: Ich finde es schön, wenn man merkt, dass sich jemand Gedanken gemacht hat. Das Haus, in dem wir uns dieses Mal getroffen haben, gab sich besonders viel Mühe, uns den Tag angenehm zu gestalten. Oft gibt es ein kleines Motto, passende Dekoration oder liebevolle Kleinigkeiten. Dieses Mal war das Thema „Oktoberfest“. Es erwartete uns eine richtig schöne bayerische Brotzeit. Der Mittelpunkt war eine riesige Breze, die locker für 15 bis 18 Personen gereicht hat. Sie war in verschiedenen Abschnitten ganz unterschiedlich lecker belegt: mit Käse, Salami, Humus und Lachs. Dazu gab es kleine Aufmerksamkeiten, die den Tag noch ein bisschen besonderer machten: Schokoladenherzen, bayerische Glückskekse und passende...