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Dieser Selleriesalat überzeugt sogar Sellerie-Hasser

Es gibt diese Gerichte, die man einmal ausprobiert und die dann ganz still und leise zu einem festen Bestandteil der eigenen Küche werden.  Genau so ein Rezept ist dieser lauwarme Selleriesalat mit Miso-Senf-Dressing, Kapern und Maroni für uns geworden. Wir lieben ihn.  Wirklich.  Und noch erstaunlicher: Unsere Gäste lieben ihn auch. Selbst diejenigen, die sonst bei Sellerie eher skeptisch reagieren oder ihn konsequent vom Teller schieben, sind bisher jedes Mal begeistert gewesen.  Vielleicht liegt es an der Art, wie der Sellerie hier zubereitet wird. Durch das langsame Garen im Ofen wird er unglaublich weich, leicht süßlich und verliert diese strenge, erdige Note, die viele abschreckt.  Oder es ist das Dressing: diese besondere Kombination aus Miso und Senf, die gleichzeitig würzig, leicht salzig und wunderbar rund ist. Es umhüllt den Sellerie, ohne ihn zu überdecken, und bringt genau die richtige Balance ins Spiel. Und dann sind da noch die kleinen Extras....
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Sparen ohne Verzicht: Mein Plan für Rücklagen, Reisen und Investieren

  Inzwischen haben sich schon einige Tipps in meiner Serie „Last und über Geld reden“ angesammelt. Eine Frage kommt dabei immer wieder auf: Was macht man eigentlich mit dem gesparten Geld? Die naheliegende Antwort ist: sich auch mal etwas gönnen.  Denn Sparen bedeutet nicht Verzicht um jeden Preis, sondern bewusstes Umgehen mit Geld. Und dazu gehört eben auch, sich Dinge zu ermöglichen, die einem wichtig sind. Gleichzeitig ist Sparen selbst ein Stück Freiheit. Die Freiheit, vorbereitet zu sein und gelassener auf das Leben zu schauen. Ich habe für mich eine Struktur gefunden, die mir hilft, beides miteinander zu verbinden. Direkt am Anfang jeden Monats gehen per Dauerauftrag feste Beträge auf unterschiedliche Sparkonten.  So komme ich gar nicht erst in Versuchung, das Geld im Alltag „nebenbei“ auszugeben. und es müssen nicht immer große Beträge sein. Mein kleinster Dauerauftrag ist zum Beispiel 20 Euro. auf das Jahr gerechnet sind das 240 Euro!  Ein Teil fließt in zu...

Manchmal träume ich davon …

Manchmal träume ich davon, im Norden von Deutschland zu leben. Diese Weite, das ruhigere Tempo und die besondere Nähe zur Natur haben für mich etwas unglaublich Anziehendes. Am Osterwochenende hatten wir die Gelegenheit, genau dieses Gefühl ein Stück weit zu erleben. Wir haben Freunde in Bocholt besucht. Eine charmante Stadt, die direkt an der Grenze zu den Niederlanden liegt. Allein diese Lage macht den Ort schon besonders.  Es ist faszinierend, wie schnell man einfach in ein anderes Land hinüberfahren kann, fast so, als würde man nur den Stadtteil wechseln. Einen Tag haben wir in Winterswijk verbracht. Es war einer dieser perfekten Tage:  ein entspannter Einkaufsbummel,  kleine Entdeckungen in hübschen Läden  und zwischendurch einfach in der Sonne sitzen, einen Kaffee trinken und das Leben genießen.  Diese Leichtigkeit hat mich sehr beeindruckt. Was mir besonders aufgefallen ist: Die Natur wirkt dort irgendwie weiter als bei uns im Süden. Alles scheint offener...

Genuss für zuhause und im Restaurant

Wer sich für moderne Küche begeistert, kommt an Tim Raue kaum vorbei. Umso spannender ist es, einen Blick in sein Kochbuch zu werfen und noch besser: die Gerichte selbst auszuprobieren. Letzten Montag habe ich mich an der  Tarte Tomate  versucht. Dazu gab es ganz schlicht Mozzarella mit Avocado. Ein wunderbar leichtes, schnelles Abendessen, das sich übrigens auch hervorragend als Vorspeise für Gäste eignet.  Genau das ist es, was mir an diesem Kochbuch so gefällt: die Rezepte sind raffiniert, aber gleichzeitig alltagstauglich. Erschienen ist das Buch im Callwey Verlag, der besonders für hochwertige Kochbücher, Architektur- und Designpublikationen bekannt ist. Das passt perfekt zu Tim Raue: Der Verlag legt großen Wert auf Ästhetik, Qualität und Inspiration. Eigenschaften, die sich auch in Raues Küche widerspiegeln.  Besonders hervorzuheben ist, dass Tim Raue nicht nur fertige Gerichte präsentiert, sondern auch seine Grundrezepte teilt.  Vom Apfelkompott bis hin z...

Brunch im Maximilianeum

Vielen Dank für eure Glückwünsche an uns, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Natürlich musste so ein besonderer Anlass wie das erfolgreiche Ende des Studiums auch gefeiert werden. Und manchmal hat man wohl doch einen guten Instinkt: Bereits an Weihnachten hatte ich den richtigen Riecher, als ich meinem Sohn und meinem Mann eine Einladung zum Brunchen genau für dieses Wochenende geschenkt habe. Damals stand der Termin für den Studienabschluss noch gar nicht fest. Umso schöner, dass nun alles so perfekt zusammengepasst hat. Viele Jahre waren wir tatsächlich nicht mehr brunchen. Vielleicht auch, weil man dabei erfahrungsgemäß immer ein bisschen zu viel isst. Doch diesmal war es anders, denn nicht nur das Essen machte diesen Tag besonders, sondern vor allem der Ort. Der Brunch fand im beeindruckenden Maximilianeum in München statt. Einem Gebäude, das man sonst eher aus der Ferne bewundert.  Verbunden war das Ganze mit einer Führung durch den Bayerischen Landtag, der dort unte...