Eigentlich wollte ich euch ja schon längst unser neues Projekt zeigen und ein bisschen mehr darüber erzählen. Wir haben uns nämlich entschieden, Dauercamper zu bleiben. HIER hatte ich euch ja schon einmal davon berichtet. Inzwischen sitzen wir zum Glück nicht mehr in einer riesigen Baugrube, denn der Platz wurde endlich begradigt. Das allein macht schon einen riesigen Unterschied und langsam kann man wirklich erkennen, wie alles einmal werden soll. Im Herbst haben wir uns dann einen gebrauchten Wohnwagen gekauft. Den überhaupt auf unseren Platz zu bekommen, war allerdings ein kleines Abenteuer für sich. Das schwere Ding musste nämlich irgendwie an seinen endgültigen Standort gebracht werden und natürlich hat genau mitten in der Aktion der eingebaute Mover den Geist aufgegeben. Ohne unsere vielen Helfer hätten wir das definitiv nicht geschafft. Am Ende stand der Wohnwagen aber tatsächlich dort, wo er hin sollte, und wir waren einfach nur erleichtert. Danach kam direkt die nächste ...
Im September habe ich die ersten Maschen für diesen Pullover angeschlagen. Damals war noch gar nicht klar, wie viele Erinnerungen später zwischen den Reihen und Mustern stecken würden. Heute, Monate später, ist er endlich fertig und damit viel mehr als nur ein gestrickter Pullover. Jede Reihe erinnert mich an einen besonderen Moment. Da waren die ruhigen Abende zuhause, an denen das Stricken für mich meditativ ist. Die ersten Fair-Isle-Muster, das Zählen der Maschen und dieses schöne Gefühl, wenn langsam sichtbar wird, wie aus Wolle etwas entsteht. Aber vor allem durfte mich dieses Projekt auf Reisen begleiten. Ein Teil des Pullovers entstand rund um Weihnachten auf der Fahrt nach Öhringen, während draußen die Winterlandschaft vorbeizog und die Vorfreude auf den wunderschönen Weihnachtsmarkt immer größer wurde. Genau solche Momente verweben sich später mit einem handgemachten Stück. Auch an Silvester war der Pullover mit dabei. Eigentlich war eine Schiffsfahrt geplant, die dann ab...