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Wenn der Urlaub schon im Kopf beginnt …

In Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland haben die Sommerferien begonnen. Für viele ist der Urlaub längst geplant. Ob mit dem Zelt, dem Wohnwagen, in einer gemütlichen Pension, einem Hotel oder auf einer Kreuzfahrt. Jeder hat seine ganz eigene Vorstellung vom perfekten Sommerurlaub. Wer sich schon vor der nächsten Reise inspirieren lassen möchte, sollte einen Blick in „Exklusive Kreuzfahrten – Die schönsten Reisen auf Flüssen und auf hoher See“ werfen. das Buch ist von Kiki Baron und  Helge Grammerstorf  erschienen im Callwey-Verlag. Schon die ersten Seiten machen deutlich, dass eine Kreuzfahrt weit mehr ist als das Anlaufen verschiedener Häfen.  Besonders beeindruckt hat mich der Abschnitt „Zeit, die sich dehnt“.  Dort beschreiben die Autoren, wie auf See der gewohnte Alltagsrhythmus verschwindet. Plötzlich bestimmen nicht mehr Termine und Verpflichtungen den Tag, sondern das Tageslicht, das sanfte Gleiten des Schiffes und die Ruhe des Meeres.  Seetage sind ...
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Manchmal ist Auftrennen der richtige Weg

Ende Dezember habe ich euch von meinen beiden begonnenen Strickprojekten erzählt. Besonders der graue Pullover mit dem Lochmuster hatte mich beschäftigt. Das Rückenteil war problemlos gelungen, doch im Vorderteil hatten sich drei kleine Fehler eingeschlichen. Damals stand ich vor der Frage: Auftrennen oder weitermachen? Lange konnte ich mich nicht entscheiden. Die Freude an dem Projekt war verschwunden, und stattdessen strickte ich den Pullover für meinen Mann. Inzwischen habe ich mich entschieden:  Das Vorderteil des grauen Lochmusterpullovers wird aufgetrennt. Für mich ist das die richtige Entscheidung. Nicht, weil die Fehler besonders groß oder auffällig gewesen wären.  Wahrscheinlich hätten sie die meisten Menschen gar nicht bemerkt. Aber ich hätte sie immer gesehen. Bei jeder Anprobe und jedes Mal, wenn ich den Pullover getragen hätte, wären sie mir ins Auge gefallen. Das Auftrennen kostet zwar Zeit, aber gleichzeitig schenkt es mir die Möglichkeit, mit einem guten Gefühl...

Damals zu teuer? Heute meine beste Investition in Mobilität

Vor vier Jahren habe ich DIESEN Beitrag geschrieben . Damals wurde politisch über ein 365-Euro-Jahresticket diskutiert. Ehrlich gesagt: Schon diese Summe konnte ich mir damals kaum vorstellen. Heute, fast genau vier Jahre später, zahle ich für mein Deutschlandticket monatlich 63 Euro. Das sind 756 Euro im Jahr – also mehr als doppelt so viel wie damals diskutiert wurde. Und trotzdem würde ich nicht mehr zurückwollen. Nicht nur, weil die Spritpreise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind. Sondern auch, weil ich inzwischen erkannt habe, dass Mobilität mehr ist als die reine Frage nach den Kosten. Während der Fahrt kann ich in Ruhe meine Nachrichten auf dem Smartphone lesen und beantworten. Ich kann E-Mails bearbeiten, Termine planen oder einfach einen Moment abschalten. Dazu kommt ein angenehmer Nebeneffekt für meine Gesundheit: Ich bekomme deutlich leichter meine täglichen 10.000 Schritte und die dazugehörigen Kardiopunkte zusammen. Die Wege zur Haltestelle, das Umsteigen und...

Zeitreise Zukunftswald im Walderlebniszentrum Grafrath

Das Walderlebniszentrum Grafrath gehört zu unseren liebsten Ausflugszielen. Seit vielen Jahren kommen wir immer wieder hierher, um durch den Wald zu spazieren, die Natur zu genießen und dem Alltag für eine Weile zu entfliehen. Besonders an heißen Sommertagen zieht es uns in den schattigen Wald. Unter dem dichten Blätterdach ist es angenehm kühl, und die Wege laden zu entspannten Spaziergängen ein. Während anderswo die Hitze drückt, findet man hier Ruhe, frische Luft und eine wohltuende Auszeit inmitten der Natur. Ein Höhepunkt des Walderlebniszentrums ist die aktuelle Ausstellung „Zeitreise zum Zukunftswald“.  Sie zeigt eindrucksvoll, wie sich unsere Wälder im Laufe der Zeit verändert haben und welche Herausforderungen durch den Klimawandel auf sie zukommen.  Die Ausstellung regt zum Nachdenken an und vermittelt auf spannende Weise Wissen über die Zukunft unserer Wälder. Das Gelände geht auf den Forstwissenschaftler Heinrich Mayr zurück, der hier ein Arboretum mit Baumarten au...

Manche Menschen begleiten einen über Jahrzehnte, ohne dass sie es wissen.

  Bei mir ist das ganz klar Martha Stewart. Seit bestimmt 30 Jahren bin ich Fan ihrer Bücher, Rezepte und kreativen Ideen. Und wann immer ich in den USA war, gehörte ein Besuch in einer Buchhandlung einfach dazu. Meist verließ ich sie nicht ohne ein neues Martha-Stewart-Buch im Gepäck. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ein Kochbuch von Martha Stewart auf Deutsch erschienen ist: „Martha. Das Kochbuch“.  Mit diesem Titel veröffentlicht der DK Verlag die deutsche Ausgabe eines ganz besonderen Meilensteins, denn schließlich handelt es sich um das 100. Buch, das Martha Stewart in den USA veröffentlicht hat. Schon beim ersten Durchblättern war ich begeistert.  Das wunderschön gestaltete Buch vereint viele ihrer beliebtesten Rezepte und erzählt gleichzeitig ein Stück ihrer persönlichen Geschichte. Die Mischung aus stimmungsvollen Fotografien, Familienbildern und Rezepten macht das Buch zu weit mehr als einer klassischen Rezeptsammlung. Natürlich konnte ich nicht lange widers...