Manchmal braucht es gar nicht viel, um einen ganz besonderen Moment zu erleben. Letztes Wochenende auf unserem Campingplatz war so ein Morgen. Als ich früh aufstand, lag Nebel über dem See. Alles war still und irgendwie gedämpft. Die Konturen verschwammen, das Wasser wirkte ganz ruhig. Ich liebe die Stimmung am See am Morgen sowieso, aber mit dem Nebel war es noch einmal etwas ganz Besonderes. Keine Boote, kein Trubel, kaum Geräusche. Nur Wasser, Nebel und diese unglaubliche Ruhe. Das hat mich gelockt mal bei so einer Stimmung schwimmen zu gehen. Ins Wasser, während der Nebel noch über dem See liegt, ist etwa nicht alltägliches. Es hatte fast etwas Magisches. Der See war ruhig, die Luft frisch und um mich herum nur diese besondere, geheimnisvolle Stimmung. Für einen Moment fühlte es sich an, als wäre ich ganz allein auf der Welt. Eigentlich sind es genau diese kleinen Erlebnisse, die ich am Camping so liebe. Man muss nichts planen, kein großes Ausflug...
Heute nehme ich euch mit in ein ganz besonderes Restaurant in München. Das Tantris wurde 1971 eröffnet. Entworfen wurde das außergewöhnliche Gebäude vom Schweizer Architekten Justus Dahinden. Von Anfang an sollte hier nicht einfach nur ein Restaurant entstehen, sondern ein außergewöhnlichen Ort für die Spitzengastronomie und genau das ist gelungen. Schon der erste Küchenchef machte das Tantris zu einer Institution: Eckart Witzigmann. Er prägte das Haus maßgeblich und brachte die moderne französische Küche nach Deutschland. Bereits 1973 erhielt das Restaurant zwei Michelin-Sterne. Damals die höchste Auszeichnung, die ein deutsches Restaurant erreichen konnte. Heute gehört das Tantris als Tantris Maison Culinaire zu München wie kaum ein anderes Gourmetrestaurant. Unter einem Dach befinden sich das Menü-Restaurant Tantris, das À-la-carte-Restaurant Tantris DNA und die Bar Tantris. Wir waren im Tantris DNA. Der Name ist Programm: Hier geht es um die kulin...