Als wir uns vor über zwei Jahren mitten im Winter spontan
entschieden ein Kastenwagen zu kaufen,
ahnten wir nicht wie begehrt so ein
Gefährt 2 Jahre später ist.
Ich weiß gar nicht ob ich es hier schon mal auf dem Blog geschrieben habe,
wie
es zum Kauf unseres Pössl´s kam?
Nun … das war so …
Mein Mann hatte einen alten Mondeo mit zerbeultem Kotflügel.
Von mehreren Seiten wurden wir angesprochen ob wir diesen nicht
endlich reparieren lassen wollen.
Genau das wollten wir nicht, da das Auto kaum noch einen Wert hatte.
Also warum Geld und Energie dort hineinstecken?
Der Preis für einen Wagen lag bei ca. 35 000,00 Euro aufwärts,
da wir wieder ein größeres Auto mit Anhängerkupplung für unseren Wohnwagen haben
wollten.
Dazu kam noch, dass wir unseren geliebten Saisonstellplatz mit
Seeblick nicht mehr mieten durften.
Denn die Plätze mit dem schönen Blick auf
den See sollten nur noch teuer an Gäste mit kurzem Aufenthalt vermietet werden.
Das schmiss unserer Pläne durcheinander und so kamen wir mitten
im größten Schneegestöber
auf die Idee zum Caravan-Händler zu fahren.
Wir wollten uns eigentlich nur erkundigen was der Unterschied zwischen einem
Wohnmobil und einem Kastenwagen ist.
Der Händler war sichtlich erfreut, als wir den Laden betraten …
Kundschaft war außer uns keine weit und breit zu sehen.
Der Verkäufer war echt
Klasse und ging auf unsere Fragen ein.
Er zeigte uns unendlich viele
verschiedene Modelle.
Tja und wie das dann so ist, verliebten wir uns spontan in
unseren Summit 600+.
Ob ihr es glaubt oder nicht …
Eigentlich wollten wir erst in ein paar Jahren uns so ein
Gefährt für die Rente anschaffen.
Doch da stand dieses tolle Fahrzeug …
Und so bestellten wir uns noch am
gleichen Nachmittag den Kastenwagen nach
unseren Wünschen ausgestattet.
Ein wichtiger Grund für unsere Entscheidung war der Preis, denn
uns überzeugt nicht nur die Ausstattung.
Für einen Kombi hätten wir ca. 35 000 € zahlen müssen.
Unser Pössl kostete mit allem Drum und Dran vor 2 Jahren 45 000 €.
10 000 € Unterschied.
Unseren Wohnwagen hatten wir gebraucht gekauft. Da wir diesen durch
den Kastenwagen nicht mehr brauchten, verkauften wir ihn.
Nach 10 Jahren haben wir ihn für den gleichen Preis – 3 000 € wieder verkauft!
Also hatten wir „nur“ 7 000 € Mehrkosten.
Klar ist das eine große Stange Geld.
Aber wir pflegen unsere Autos immer und fahren sie so lange wie möglich.
Bei den Meisten ist das mindestens 12 Jahre!!!
Wir haben uns also für den Pössl Summit 600+ entschieden:
·
Unser Kastenwagen ist mit 599m perfekt für die Stadt geeignet
·
Er hat genügend PS, so dass man bei Bedarf gut LKWs überholen
kann.
·
Er hat ein schmales offenes Küchenregal, was dekorativ aussieht.
Dadurch hat die Küche eine gute Arbeitsfläche, was in kleinen Kastenwägen oft
sonst fehlt.
·
Das Bad befindet sich an der Seite und hat eine Schwenkwand
hinter der sich die Dusche befindet. So bleiben beim Duschen die Toilette und
das Waschbecken trocken.
·
Uns gefielen die Sitzbezüge und die weißen Furniere der Möbel
sehr gut. Das Holzfurnier ist sehr hell.
Natürlich liebe ich es mit Kissen und schönem Geschirr eine
Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.
Im Verlag Prestel ist das neue Buch von Sarah Menz „Caravan
Makeover“ erschienen.
Das Buch empfehle ich allen, die gerne ihr Mobiles-Zuhause
aufpimpen wollen.
Denn mir ist durchaus klar, dass nicht jeder sich einen neuen
Wohnwagen oder Wohnmobil kaufen mag.
Sarah schreibt dazu in Ihrem Vorwort:
Kissenbezüge, Gläser und Vasen gehören wie ich finde zur
Grundausstattung eines Mobilen Zuhause.
Gibt es „Camper*innen“ unter meinen Lesern?
Zu welcher Fraktion gehört ihr – „Survival-Woman“ oder „Deko-Queen“?
Ich gehöre eindeutig zur Gruppe der „Deko-Queen“.
Gerne stelle ich die Deko auch selber her.
Entstanden ist so ganz nebenbei beim Campen ein neues Windlicht mit Grannys.
Sicherlich habt ihr es auf den Fotos schon entdeckt.
Was sagt ihr dazu? Es zaubert ein ganz wunderbares Licht am Abend ...
Bis
bald
herzliche Grüße,
Jutta
Liebe Jutta,
AntwortenLöschendas mit dem Auto versteh ich. Wir hatten auch einen Mondeo, dh. ne drei - aber jeweils immer gebrauchte.Selbst mein Mann Autoverkäufer bei Ford sieht das nicht ein zumal innerhalt weniger Monate der Wert der Autos rapide nach unten sinkt.
Ich finde Eure Entscheidung klasse.
Unser letzter Mondeo war schon 10 Jahre alt, hat drei Unfälle überstanden zwar mit mir, aber nicht von mir verursacht, allerdings ein alter Diesel und eine Neuanschaffung bereitete uns Magenschmerzen. Ich fuhr dann morgens zur Arbeit und rums machte es da hat mir eine die Vorfahrt genommen - wirtschaftlicher Totalschaden - bekomm mal einen vernünftigen Ersatz für 7000 Euro. Aber dann Glück gehabt. Mann sitzt ja an der Quelle und hat letztendlich ganz Deutschland zur Verfügung. Und wir fanden einen Ersatz. Kein Mondeo mehr aber einen Focus. Preis war abzüglich aller Nachlässe dann 20000 Euro und das war für uns ok. Auch dieses Auto wird uns die nächsten Jahre begleiten. Wir tauschen die nicht so schnell aus. Und wer weiß vielleicht auch unser letztes, da ja bei uns beiden das Berufsleben in ca. 4 Jahren endet.
Habt immer gute Fahrt mit eurem Pössl. Und ja eine tolle Einrichtung und schöne Deko gehört dazu.
LG
Ursula
Liebe Ursula,
AntwortenLöschenWir haben niemanden der sich mit Autos auskennt… da seid ihr in einer guten Situation. Wir hatten jetzt zuletzt auch drei Autos, wenn man das Wohnmobil mitrechnet.
Mein Mann hat durch die Pandemie Homeoffice, er braucht also aktuell kaum ein Auto.
Bei mir als Erziehen sieht das anders aus. Mein Auto muss verlässlich fahren, damit die Eltern am Morgen nicht vor einer verschlossenen Kita stehen.
Nur nach vier Jahre bis zur Rente … da habe ich noch etwas länger.
Gerade habe ich Urlaub und genieße das sehr.
Und trotzdem freue ich mich wieder auf die Arbeit …
Wie geht es dir. Kannst du dir das mit der Rente schon vorstellen?