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Ich liebe meinen Beruf und was ein Cake-Pop-Haus damit zu tun hat




Über 25 Jahre arbeite ich als Erzieherin.

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich dabei viel erlebt habe … langweilig war dieser Beruf
keine Minute …

Viele Kinder durfte ich mit ihren Familien und Schicksalen kennen lernen und sie
ein Stück auf ihrem Lebensweg begleiten.

Dabei habe ich viele schöne Momente erlebt …






Ich arbeite gerne bei der Landeshauptstadt München …

Ein großer Betrieb mit über 400 Einrichtungen bietet da viele Möglichkeiten.

Angefangen von den Kinderkrippen, Kindergärten, Horten, Häuser für Kindern bis hin zu KinderTagesZentren. Dadurch, dass es so viele verschiedene Einrichtungen gibt,
gibt es natürlich auch unzählige Arbeitszeitmodelle …

Als junge Kollegin arbeitete ich Vollzeit, dann gönnte ich mir mal ein Sabbatical,
ich blieb drei Jahre Zuhause, um mein eigenes Kind zu betreuen, bin dann mit 15 Stunden
wieder in Teilzeit eingestiegen und arbeite in meiner jetzigen Lebensphase 32,5 Stunden …





Ich bin die Leitung von einem kleinen Kindergarten mit 50 Kindern.
Wir liegen am Stadtrand von München.

Mein Kindergarten ist ein einfacher schlichter Holzbau mit einem wunderschönen
großen Garten.




Leider ist unser Spielhaus im Laufe der Zeit marode geworden und musste abgebaut werden …

Ein nahe gelegener Hort, der mit den Kindern schon seit Jahren in den Ferien „Holzprojekte“ anbietet …
wollte mit den Hortkindern etwas für andere Kinder bauen …

Die Kinder sind richtige Profis im Holzbau … Fußballwände, Liegen und ein Spielhaus sind schon entstanden.

Das Glück wollte es, dass wir ausgewählt wurden und ein neues Spielhaus für den Garten gebaut bekommen haben.

Unsere Kindergartenkinder sind glücklich über die neue Spielmöglichkeit im Garten und stolz dass „große“ Schulkinder ihnen das gebaut haben.

Als Dankeschön haben wir im Kindergarten Kuchen gebacken und diesen den Hortkindern gebracht.

Ich konnte es mir nicht nehmen lassen und habe als Überraschung noch ein paar Cake-Pop-Häuschen zusätzlich gemacht …





Dafür habe ich dieses Rezept HIER halbiert und kleine Häuser gebacken.

Mit Schokolade wurden die Hälften zusammengefügt und anschließend verziert …

Könnt ihr euch die strahlenden Kinderaugen vorstellen?!
Das ist das Schönste an meinem Beruf … die Freude in den Gesichtern der Kinder zu sehen …

Schade finde ich, dass die Eltern oft wenig vom Geschehen in der Kindereinrichtung mitbekommen.

Sie müssen sich meistens mit einem kurzen „Tür- und Angelgespräch“ begnügen …

Mein Traum wäre ja, ein Blog für die Kita.
Natürlich mit Kennwort geschützt, damit die Eltern deren Kinder den Kindergarten besuchen, Informationen online erhalten …

Wäre doch praktisch, in der S-Bahn, in der Mittagspause oder einfach so zwischendurch Neuigkeiten und Wissenswertes aus dem pädagogischen Alltag des Kindergartens erfahren.
Zeitnah Bilder von den Ausflügen oder ein paar Fotos aus dem Bewegungsraum oder Bauraum?
Natürlich gibt es keine Infos über einzelne Kinder und die Fotos des Kindes werden nur dann online gestellt, wenn die Eltern dies schriftlich genehmigt haben.

Was haltet ihr davon?
Gibt es so etwas in einer Kindereinrichtung?
Bin seeeeeeeeeeeeeehr gespannt auf eure Kommentare …







Und für alle die überlegen, ob sie bei der Stadt München als Pädagogische Fachkraft arbeiten möchten, ist HIER der Link zum Bewerbungsportal ...


Bis bald
liebe Grüße,
Jutta


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Wenn liebe Kollegen in Rente gehen … ja was kann man da schenken?!

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Wenn liebe Kollegen in Rente gehen … ja was kann man da schenken?!

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DIY ... Kresse-Osterhasen

Um es mal wieder gleich vorweg zu sagen: "Ich hasse es mit Toilettenpapierrollen zu basteln!"
Diese grauen Pappröhren gehören von Anfang an zu meinem Beruf als Erzieherin ...
Das Geld ist in den Kita´s knapp, also versuchen wir mit so günstigen Material wie möglich, die Kreativität der Kinder anzuregen. Upcycling ist ja schön und gut ... doch um etwas schönes daraus herzustellen, braucht man trotzdem Geld für anständige Kleber, Farben und Bastelmaterial ... Das Betteln bei den Eltern nach Spiel- und Beschäftigungsgeld, empfinde ich als lästig. Viel lieber hätte ich einen bestimmten Betrag vom Träger der Einrichtung, monatlich auf das Kindergartenkonto überwiesen. Das nur so am Rande bemerkt ...



Doch jetzt zur DIY ... Kresse-Osterhasen ...
Ich habe zwei Ohren aus dem oberen Teil der Toilettenpapierrollen geschnitten. Der untere Teil wurde mit vier ca. 3 cm langen Schnitten unterteilt, damit vier gleich große Seiten für den Boden entstehen. Diese dann wie bei einer Schachtel zusammen…

Eine Party am See ...

Eine Party am See sollte es in diesem Jahr für unser Geburtstagskind sein.

Denn wenn man ein Teenie ist, weiß man genau was man will ... und Eltern Bespaßung 
ist absolut out ...!!!

Okay ich habe verstanden ... seufz ...




Der Kompromiss war ein Begrüßungs "sweet-table" Zuhause ... 

Geschenke auspacken ...man will ja nicht alles mit an den See und dann wieder mit nach Hause schleppen ...
Und dann ab an den See ...

Beim "sweet-table" gab es die Lieblingstorte und die gewünschten Schoko-Brownies ... 
und ein paar Süßigkeiten. Die gehören doch auch bei Teenies dazu ... oder?! 


Im vergangen Jahr gab es überall Zuckerschiffchen zu kaufen.  Diese wollte ich unbedingt haben ... was bin ich die halbe Stadt danach ab gerannt?
Mit dem Ergebnis, dass es die Dinger nirgends gab ...

Doch in meinen inneren Auge sah ich sie immer ... blauen Fondant auf Schokoladen-Doppelkeksen ... und dann so ein kleines Schiffchen drauf ... das wäre doch niedlich ...

Aber wie gesagt ich hatte Pech ... nirgends…