Nach Weihnachten


So viele Tage wurde auf das Weihnachtsfest hingearbeitet. Und so schnell ist alles wieder vorbei.


Ich habe ein lustiges Gedicht für euch, vielleicht passt ja die ein oder andere Zeile zu eurem erlebten:


Nach Weihnachten


Es dröhnt der Kopf, es zwickt der Bauch-
wie es nach Weihnachten der Brauch.
Der Alltag frisst die Heiligkeit –
bis nächstes Jahr – zur selben Zeit.

Die Waschmaschinen summen leise,
Gästebetten - reihenweise!
In einem prangt ein dunkler Fleck,
von Onkel Heinrichs Zigarett‘.

Beim Dutzend-Glas-Set fehlen zwei -
denn Tante Gabi war so frei,
den Wein als ihren Freund zu sehen
und schon war das Malheur geschehen.

Die Katze reagiert nervös -
sie ist den Kindlein ziemlich bös‘.
Es war nie Ruhe, nirgendwo -
nicht mal auf ihrem Katzenklo.

Die Oma fragt, wer war denn das,
der Kleine, mit der dicken Nas‘?
Bei dieser Vielzahl von Verwandten,
kam ihr der Durchblick glatt abhanden.

Den Hausherrn hat es arg getroffen,
sein bester Schnaps ist weggesoffen.
Von Fußballspielen keine Spur -
nur freundlich sein, in einer Tour.

Die Hausfrauen, die Allroundtalente,
reiben glücklich sich die Hände.
Vorbei, geschafft, ist gut gelungen -
im nächsten Jahr wird wieder g‘sungen!
© Christa Siegl

 
 Ich hoffe bei euch ist es nicht ganz so turbulent zugegangen. Wir haben mit den Großeltern und einer Tante meines Mannes bei uns den Heiligabend verbracht. Den ersten Weihnachtsfeiertag genossen wir zu Hause und am zweiten Weihnachtsfeiertag waren wir bei den Schwiegereltern zum Mittagessen eingeladen. Für die Kinder ist es ja immer besonders schön, wenn sie nach Heiligabend noch unerwartet ein Geschenk erhalten. Vielleicht gehört ihr ja auch zu den Glücklichen, die unerwartet noch eine kleine Überraschung erhalten.

Jutta