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12 von 12 … mit kleiner Verspätung




Kennt ihr die Aktion „12 von 12“? Dabei postet man am 12. eines Monats zwölf Fotos aus seinem Alltag. Alles ganz ungefiltert und mitten aus dem Leben. Die Idee stammt von Caro und ist eigentlich schon ziemlich alt, aber immer noch richtig beliebt. Allein diese Woche sind über 120 Beiträge bei ihr verlinkt worden.


Ich lese diese Beiträge bei anderen unglaublich gerne. Es macht einfach Spaß, einen kleinen Blick in den Alltag anderer Menschen zu bekommen. Nur selbst bin ich nicht unbedingt die Spontanste, wenn es darum geht, unterwegs zu fotografieren, direkt zu texten und das Ganze noch am selben Tag online zu stellen.


Deshalb bekommt ihr meine 12 Fotos vom 12. heute mit ein paar Tagen Verspätung, aber genauso ehrlich aus meinem Alltag.


Los geht’s:




1. Seit ein paar Wochen fahren die S-Bahnen morgens tatsächlich wieder pünktlich. Klingt erstmal gut, hat aber einen kleinen Haken: Durch meine Busverbindung (15 minütlich) fährt mir die S-Bahn jetzt regelmäßig direkt vor der Nase weg. Beim 20-Minuten-Takt ist das besonders ärgerlich.

Also gehe ich jetzt einfach zehn Minuten früher aus dem Haus und fahre über die Nachbargemeinde. Dort fährt die S-Bahn immerhin alle zehn Minuten.




2. Dafür komme ich dann immerhin entspannt und pünktlich am Zielbahnhof an.




3. An diesem 12. war es besonders wichtig, früh in der Arbeit zu sein. Es war nämlich der Tag der Platzvergabe in den Münchner Kitas.

Also habe ich gleich als Erstes die Unterlagen ausgedruckt und die Zusagen digital an die Eltern verschickt. Puh … ich glaube, bei vielen Familien ist an diesem Morgen ein riesiger Stein vom Herzen gefallen.




4. Mittagspause am Würmkanal. Von hier wird das Wasser für die Wasserspiele im Schloss Nymphenburg abgeleitet. Ein schöner Ort, um kurz durchzuatmen.




5. Ich liebe diese Zeit im Jahr. Überall tauchen die ersten Blüten auf.




6. Und jeden Tag entdecke ich etwas Neues, das plötzlich blüht. 




7. Nach Feierabend heißt es dann: 11 Minuten auf die S-Bahn warten.




8. Noch schnell in den Drogeriemarkt …




9. Danach ein bisschen Luxus. 

Meinen Pediküre-Termine genieße ich immer sehr. Besonders seit ich mir dauerhaften Lack auf die Zehennägel gönne. Dieser hält bis zum nächsten Termin und die Füße sehen einfach immer gepflegt aus.




10. Spontan habe ich mich am Abend ins Auto gesetzt um eine Freundin zu besuchen, die auf dem Land wohnt.




11. Wir haben zusammen einen Abendspaziergang gemacht. Solche ungeplanten Treffen sind oft die schönsten.




12. Als ich abends auf mein Handy geschaut habe, war ich ziemlich erstaunt: Über 17.000 Schritte an diesem Tag! Ohne es bewusst zu planen.


                                         -  -  -


So sah also mein 12. des Monats aus. Ganz normal mit einem Arbeitstag, kleinen Alltagsmomenten, etwas Frühling und einem spontanen Treffen am Abend.


Ich finde es immer wieder spannend, wie unterschiedlich so ein ganz normaler Tag aussehen kann.


Wie war denn euer letzter 12. des Monats?

Habt ihr schon einmal bei „12 von 12“ mitgemacht und schaut ihr euch die Beiträge auch so gerne bei anderen an?


Ich freue mich, wenn ihr es mir in den Kommentaren erzählt. 

Bis bald eure Jutta

Kommentare

  1. Ein schöner Tag liebe Jutta und ja, ich glaube, die Eltern werden ein kleines Freudentänzchen aufgeführt haben, als Dein Brief ankam.
    Klar kenne ich 12 von 12 und probiere, jeden Monat mitzumachen.
    Und Pediküre liebe ich auch, besonders den Nagellack...
    Dir einen schönen Sonntag und Danke für den Blick in Deinen Alltag,
    lieben Gruß
    Nicole

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    1. Liebe Nicole,
      bei dir sehe ich wirklich oft 12 von 12 und finde es immer Klasse. Dein vorletzter Post hat mich animiert, dieses Mal dabei zu sein - Danke

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  2. Am letzten Bild bin ich irgendwie hängen geblieben. Für mich als Außenstehende sieht es so aus, als hättest du die Körpergröße in der Schnellübersicht angepinnt - als wärst du noch in der Wachstumsphase 😉. Schlimm, was den Leuten so ins Auge springt, sorry 🫣

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  3. Liebe Vanessa, ich mag das Foto auch wenn es perspektivisch nicht gut ist.
    Ich würde mich auch so zeigen, wenn ich körperlich ein Defizit hätte.
    Es ist mir wichtig, dass jede sich so zeigen darf wie er ist.
    Mir kommt es mehr auf den Charakter des Menschen an.

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  4. Hallo Jutta,
    was sehe ich! Zahnpasta, ich habe vergessen welche zu kaufen, normalerweise habe ich immer einige Tuben vorrätig. Hier habe ich mich aber getäuscht. Naja, ich schneide die Tube halt auf und hole den Rest heraus. Schade, dass ich hier nicht zugreifen kann.
    Du hattest einen schönen Tag, der auch sportlich etwas gebracht hat.
    Auch dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße Eva

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    1. Liebe Eva, oft steckt ja noch viel Rest in den Tuben, wenn man sie aufschneidet. Damit kommst du noch ein paar Tage zurecht.
      Heute habe ich die 10 000 Schritte auch schon geschafft.
      Aber ab jetzt wird es gemütlich.

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  5. Hallo Jutta,
    ich kenne diese Aktion, habe allerdings noch nie daran teilgenommen.
    Am 12. war ich auf dem Wochenmarkt im Opladen und saß draußen bei meinem Lieblingseiscafe und habe einen Cappuccino getrunken.
    L.G.
    Hannelore

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    1. Klingt nach einem schönen Tag ... ich liiiiiiiiiiiiiiiiebe Eis und Cappuccino

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  6. und man muss sich wundern, was man alles so in den Alltagstrott packt, ohne es groß zu bemerken oder wahr zunehmend. manches geht ja einfach so ins alltägliche über, ohne groß darüber nachzudenken. Teils mit Pflichten aber auch mit einem Portiönchen Extras um der Seele was Gutes zu tun. Liebe Grüße, Moni

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    1. Liebe Moni, wo du es sagst ... stimmt.
      Es ist wirklich unglaublich was man an einem Tag alles erledigen kann.
      Auf die Seele zu achten ist mir immer sehr wichtig.
      Egal ob privat oder bei meinem Team.

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  7. Deisenhofen das kenn ich das wohnte meine Schwester. Wir sind immer eine Station weiergefahren da dann ne andere Zone begonnen hatte.
    ich nehm mir immer vor am 12. den Tag festzuhalten und immer irgendwie.....

    LG
    Ursula

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    1. ... ja ... irgendwie kommt man dann doch immer darüber weg.
      Das kenne ich auch.
      Deisenhofen kenne ich allerdings nicht - nur eben von der Anzeige an der S-Bahn.

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  8. Meistens merke ich erst abends, dass der 12. war - ich muss aber zugeben, liebe Jutta, dass ich sehr gerne lese, was ihr so getrieben habt.
    Ich schicke dir ganz liebe Grüße
    Gabi

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    1. Liebe Gabi,
      wenn ich das nicht mit dem Kalender geplant hätte, wäre das auch nichts bei mir geworden. Danke für deine lieben Grüße

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