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Posts mit dem Label "Nachhaltigkeit" werden angezeigt.

Landküche - kochen wie früher mit den einfachen Dingen die wir haben

Vor wenigen Wochen stellte ich euch hier das Buch Mamusia von Olia Hercules vor. Aus dem Buch habe ich die unfassbaren köstlichen Ukrainischen Biscotti gebacken. Der Verlag DK-Verlag schickte mir daraufhin ein weiteres Buch der Köchin Olia Hercules, das schlicht „Landküche“ heißt. In dem Buch sind traditionelle Rezepte und Geschichten über die Ukraine. Ein Land, dass wir alle aktuell aus dem Fernsehen kennen.  Ein Land das böswillig von Putin zerstört wird. Ein Land, dass mich an Deutschland erinnert wie ich ein kleines Mädchen war. Liebevoll sehe ich mir die Fotos in Buch an. Vieles erinnert mich an die Küchen meiner Mutter und Verwandten. Ich bin 1964 geboren. Meine Eltern hatten nicht viel.  So kochte meine Mutter noch bis ich 6 Jahre alt war in unserer ersten Wohnung auf einem Kohlenherd in der Küche. Ehrfurchtsvoll kann ich mich daran erinnern wie sie mit dem Schürhaken die einzelnen Ringe der Kochplatte entfernte. Eine weitere Erinnerung führt mich in das Erzgebirge zu m...

Zucchinikuchen und der Kürbis wird beschriftet

  Achtung das ist ein alter Post von Oktober 2017! Das Rezept für den Zucchinikuchen liiiiiiieben wir. Zucchinis gibt es jetzt überall extrem günstig zu kaufen. Auch das ist Nachhaltigkeit - Obst und Gemüse nach Saisaon kaufen. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel: Auf unserem Speiseplan gab es in den vergangen Wochen immer wieder ein Gericht mit Kürbis. Den Hokaido-Kürbis finde ich dabei besonders praktisch, weil er klein ist. An einem großen Kürbis essen wir sonst die ganze Woche … In letzter Zeit fiel mir im Internet auf, dass es immer mehr Fotos von beschrifteten Kürbisse gibt und diese sehr dekorativ aussehen. Wer schon mal einen Kürbis ausgehöhlt und dann ein Gesicht hineingeschnitzt hat, weiß was das für eine mühevolle Arbeit ist … Da ist das bemalen doch viel einfacher … Für das Beschriften von meinem Kürbis habe ich einen abwaschbaren Edding genommen und in wenigen Minuten den Hokaido-Kürbis damit beschriftet. Es geht super einfach und macht Spaß … Auf den heutigen Fot...

9 Euro Ticket

Diese Woche musste mein Auto in die Inspektion. Wie ich den Termin ausmachte und auch als ich das Auto abgab wurde ich jedes mal  gefragt, ob ich ein Ersatzfahrzeug benötige. Als ich verneinte und sagte dass ich zur S-Bahn laufe waren alle baff erstaunt.  „So weit?“ Klar ist der Weg weit, aber irgendwie will ich ja täglich meine 10 000 Schritte zusammen bekommen. Fakt war, dass es nur 3 600 Schritte waren. Ich hatte mich deutlich verschätzt. Seit wir umgezogen sind habe ich mir angewöhnt mit dem Auto in die Arbeit zu fahren, obwohl der Zeitunterschied sich kaum bemerkbar ist. Ich bilde mit ein, dass die Autofahrt zuverlässiger klappt als die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel. Dazu kommt, das ist ich für die Fahrt in die Arbeit und zurück am einem einzigen Tag 10,10 Euro bezahlen muss!!! Unglaublich … Natürlich habe ich mir gleich das 9 Euro Ticket gegönnt. Der Kauf hat sich voll und ganz gelohnt. Nicht nur dass der Preis des Tickets sich sehr schnell rechne...

Alle reden vom Sparen …

Alle reden vom Sparen … ich mache das schon längst. Die „Geiz ist geil-Mentalität“ liegt mir überhaupt nicht. Wer meinen Blog schon lange liest oder mich persönlich kennt, weiß das ich ein Genussmensch bin. Ich liebe die Guten und schönen Dinge. Dazu gehört auch unsere Umwelt. Also verbinde ich immer das nützliche mit dem Angenehm. Beim Suedwest-Verlag habe ich das Buch „Nachhaltig Kochen unter 1 €“ von Hanna Olvenmark gefunden. Das habe ich mir aus reiner Neugierde zuschicken lassen. Hanna schreibt, dass sie mit 20 Jahren den Wunsch hatte nach Nepal zu reisen und dort zum Everest Base Camp zu wandern. Es ergab sich die Gelegenheit für sie und innerhalb fünf Monate musste sie das Geld zusammen bekommen. Jeder Cent musste ab da zweimal umgedreht werden. Es hat sich gelohnt, sie hat durch die Sparsamkeit das Geld zusammenbekommen und konnte diese Traumreise machen. In ihrem Buch beschreibt sie genau wie ihr das gelungen ist. Dabei war es ihr wichtig trotzdem sich mit Freunden zu Treffen ...

Was sind Tawashi-Schwämme?

Das Wort „Tawashi“ kommt aus dem japanischen und bedeutet “Schwamm”. Für mich ist es eine gute Alternative zu den einfachen Putzlappen, die ich bisher quadratisch aus alten Kleidungsstücken zugeschnitten habe. Leider waren diese Stoffflecken nie so richtig „griffig“. Ich nutzte diese dann nur einmalig und schmiss sie danach weg. Die Idee Tawashi-Schwämme aus alten Kleidungsstücken herzustellen, fand ich sofort eine tolle Idee. Die auf dem Tawahi-Webrahmen gewebten Stoffringe aus alten Socken, Ärmeln oder Waschlappen sind besser zum „schrubben“ geeignet. Außerdem sind die kleinen Schwämme aus recyceltem Material schnell herzustellen. Um einen Tawashi-Schwamm selber zu machen, habe ich zuerst einen Webrahmen selber hergestellt. Das geht sehr einfach mit einem kleinen Holzbrett, Nägel und einen Hammer. Auf den Fotos seht ihr ein altes (zu kleines) Langarmshirt. Die Ärmel habe 2cm breite Ringe geschnitten und dann nach der Anweisung aus dem Buch „Nachhaltige Projekte für Küche und Bad“ gew...