Irgendwann kommt der Zeitpunkt von einem geliebten Menschen für immer Abschied nehmen zu müssen. Der Abschied kann sehr plötzlich und unerwartet kommen - so war es vor 20 Jahren bei meinem Vater. Oder es kommt die Situation dass man weiß, das der geliebte Mensch nicht mehr lange zu leben hat und man ihn aktiv in den letzten Tagen begleiten kann. Beides sind traurige Vorstellungen. Schon alleine in meinen Gedanken konnte ich mir nie vorstellen emotional in der Lage zu sein, einen Menschen beim Sterben zu begleiten. Schon alleine der Gedanke ließ meine Tränen fließen. Gerade als wir die Kapelle Sainte Barbe besichtigten k am der Anruf: „Sie müssen Heimkommen wenn sie Ihre Mutter nochmals lebend sehen wollen, denn es kann sehr schnell gehen …“ Ja, es hatte sich durch die gehäuften Krankheiten meiner Mutter angekündigt und doch hofften wir immer, dass es ihr noch eine zeitlang gut geht. Es war für uns keine Frage, dass wir uns sofort auf den Heimweg machten … So fuhren wir an diesem Tag 14...
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