Es gibt Rezepte, die begleiten einen über viele Jahre. Sie werden immer wieder gebacken, leicht verändert und mit jeder kleinen Ergänzung ein bisschen besser.
Genau so ist dieser Nuss-Streuselkuchen entstanden.
Die Basis bildet ein wunderbar saftiger Haselnuss-Rührteig, der zunächst kurz vorgebacken wird. Darauf kommt eine herrlich cremige Schicht aus Schmand und Quark, die den Kuchen besonders zart macht.
Frische Aprikosen sorgen für eine fruchtige Säure und bilden den perfekten Kontrast zu den knusprigen Butterstreuseln mit einer feinen Zimtnote.
Zutaten:
Für die Streusel
- 125 g Butter
- 100 g Zucker
- Zimt nach Geschmack
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 225 g Mehl
Für den Rührteig
- 2 Eier
- 125 g Zucker
- 100 ml Öl
- 100 ml Milch
- 100 g gemahlene Haselnüsse
- 150 g Dinkelmehl
- ½ Päckchen Backpulver
- Fett für die Springform
Für die Creme
- 100 g Schmand
- 100 g Quark
- 1 Ei
- 1 Päckchen Vanillezucker
Außerdem
- 5 Aprikosen, in Spalten geschnitten
Die Butter bei geringer Hitze schmelzen. Zucker, Vanillezucker, Zimt und Mehl mit einer Gabel unterrühren, bis Streusel entstehen. Anschließend etwas abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen.
Eier und Zucker mehrere Minuten cremig aufschlagen. Öl und Milch unterrühren. Anschließend Haselnüsse, Dinkelmehl und Backpulver kurz unterheben.
Den Teig in eine gefettete Springform (28 cm) geben und 12–15 Minuten vorbacken.
Während der Boden im Ofen ist, Schmand, Quark, Ei und Vanillezucker zu einer glatten Creme verrühren.
Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und die Creme gleichmäßig darauf verstreichen. Die Aprikosenspalten darauf verteilen.
Nun die Streusel in walnussgroßen Stücken auf dem Kuchen verteilen.
Den Kuchen anschließend weitere 20–25 Minuten goldgelb backen.
Vor dem Anschneiden vollständig auskühlen lassen.
Dieser Kuchen verbindet alles, was ein guter Sommerkuchen braucht: einen saftigen Boden, eine cremige Füllung, frisches Obst und knusprige Streusel. Die leichte Säure der Aprikosen harmoniert wunderbar mit den Haselnüssen und der feinen Schmand-Creme. Ein Rezept, das unkompliziert gelingt und garantiert Lust auf ein zweites Stück macht.
Bis bald eure Jutta







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