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9 Euro Ticket

Diese Woche musste mein Auto in die Inspektion. Wie ich den Termin ausmachte und auch als ich das Auto abgab wurde ich jedes mal  gefragt, ob ich ein Ersatzfahrzeug benötige. Als ich verneinte und sagte dass ich zur S-Bahn laufe waren alle baff erstaunt.  „So weit?“ Klar ist der Weg weit, aber irgendwie will ich ja täglich meine 10 000 Schritte zusammen bekommen. Fakt war, dass es nur 3 600 Schritte waren. Ich hatte mich deutlich verschätzt. Seit wir umgezogen sind habe ich mir angewöhnt mit dem Auto in die Arbeit zu fahren, obwohl der Zeitunterschied sich kaum bemerkbar ist. Ich bilde mit ein, dass die Autofahrt zuverlässiger klappt als die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel. Dazu kommt, das ist ich für die Fahrt in die Arbeit und zurück am einem einzigen Tag 10,10 Euro bezahlen muss!!! Unglaublich … Natürlich habe ich mir gleich das 9 Euro Ticket gegönnt. Der Kauf hat sich voll und ganz gelohnt. Nicht nur dass der Preis des Tickets sich sehr schnell rechne...

Alle reden vom Sparen …

Alle reden vom Sparen … ich mache das schon längst. Die „Geiz ist geil-Mentalität“ liegt mir überhaupt nicht. Wer meinen Blog schon lange liest oder mich persönlich kennt, weiß das ich ein Genussmensch bin. Ich liebe die Guten und schönen Dinge. Dazu gehört auch unsere Umwelt. Also verbinde ich immer das nützliche mit dem Angenehm. Beim Suedwest-Verlag habe ich das Buch „Nachhaltig Kochen unter 1 €“ von Hanna Olvenmark gefunden. Das habe ich mir aus reiner Neugierde zuschicken lassen. Hanna schreibt, dass sie mit 20 Jahren den Wunsch hatte nach Nepal zu reisen und dort zum Everest Base Camp zu wandern. Es ergab sich die Gelegenheit für sie und innerhalb fünf Monate musste sie das Geld zusammen bekommen. Jeder Cent musste ab da zweimal umgedreht werden. Es hat sich gelohnt, sie hat durch die Sparsamkeit das Geld zusammenbekommen und konnte diese Traumreise machen. In ihrem Buch beschreibt sie genau wie ihr das gelungen ist. Dabei war es ihr wichtig trotzdem sich mit Freunden zu Treffen ...

Was sind Tawashi-Schwämme?

Das Wort „Tawashi“ kommt aus dem japanischen und bedeutet “Schwamm”. Für mich ist es eine gute Alternative zu den einfachen Putzlappen, die ich bisher quadratisch aus alten Kleidungsstücken zugeschnitten habe. Leider waren diese Stoffflecken nie so richtig „griffig“. Ich nutzte diese dann nur einmalig und schmiss sie danach weg. Die Idee Tawashi-Schwämme aus alten Kleidungsstücken herzustellen, fand ich sofort eine tolle Idee. Die auf dem Tawahi-Webrahmen gewebten Stoffringe aus alten Socken, Ärmeln oder Waschlappen sind besser zum „schrubben“ geeignet. Außerdem sind die kleinen Schwämme aus recyceltem Material schnell herzustellen. Um einen Tawashi-Schwamm selber zu machen, habe ich zuerst einen Webrahmen selber hergestellt. Das geht sehr einfach mit einem kleinen Holzbrett, Nägel und einen Hammer. Auf den Fotos seht ihr ein altes (zu kleines) Langarmshirt. Die Ärmel habe 2cm breite Ringe geschnitten und dann nach der Anweisung aus dem Buch „Nachhaltige Projekte für Küche und Bad“ gew...

Mein kleiner Stadtgarten

Gartenarbeit und ich … das ist so ein Thema … Inzwischen habe ich den vierten Garten in meinem Leben, für den ich zuständig bin. Niemals habe ich gelernt, wie ich einen Garten richtig pflege. Geschweige welche Pflanzen für welchen Gartenboden geeignet sind. Am Anfang habe ich viel Geld in Gartenbücher und Pflanzen gesteckt. Während ich vor meinem inneren Auge sah, wie wundervoll sich so manches Pflänzchen in meinem Garten entwickeln würde, wurde ich in der Wirklichkeit oft jäh enttäuscht. Manche Pflanzen schmecken einfach den Insekten so gut, dass sie ratzfatz aufgefressen und verschwunden waren … Andere waren richtige „Säufer“, nie schaffte ich es ihnen genügend Wasser für ihr gedeihen zu geben und so verabschiedeten auch die sich wieder sehr schnell aus meinem Garten. So kam es, dass ich für mich entschieden habe, das „Gärtnern“ viel gelassener anzugehen. Unseren jetzigen Garten habe ich erst einmal ein Jahr beobachtet um zu sehen, was da überhaupt schon alles gepflanzt wurde. ...

Green Nudging

Neulich fuhr ich auf der Autobahn. Das Radio lief und der Moderator erzählte davon, dass Eisbären beim duschen Wasser sparen helfen. Klingt spannend und gibt es jetzt wirklich. Eine Schweizer Firma hat einen Duschkopf entwickelt, der eine digitale Anzeige hat. Umso länger man duscht … um so mehr Eisbären verschwinden. Es soll ein Anreiz sein, bewusst kürzer zu duschen und Energie zu sparen. Das Konzept lautet "Green Nudging", damit sollen wir Menschen ohne große Verbote oder neue Regeln zu umweltfreundlicherem Verhalten animiert werden. Wir haben diesen Duschkopf noch nicht, da unserer erst 2 Monate alt ist, müssen wir einfach selber daran denken nicht so lange die Dusche laufen zu lassen. Das Thema sparsam mit den Ressourcen um zu gehen, trifft uns vermutlich alle aktuell. Beim Bäcker wurde ich angesprochen, bitte dringend Stoffbeutel für die Brötchen mit zu bringen, da sie aktuell keine Papiertüten geliefert bekommen. Auch meine Arbeitgeberin die Landeshauptstadt München ha...