So bunt wie die Mitarbeiter an Bord ist auch das AIDA-Kochbuch. Es nimmt uns nicht nur mit auf eine kulinarische Reise durch die Welt, sondern gewährt auch einen spannenden Blick hinter die Kulissen eines Kreuzfahrtschiffes.
Darin wird unter anderem die Arbeit von Vivien Zehl vorgestellt. Sie ist bei AIDA als Provision Master für den Einkauf und die Versorgung zuständig.
Und das ist wirklich eine Aufgabe!
Rund 1.840 verschiedene Lebensmittel und etwa 570 Getränke gehören zum Sortiment. Dazu kommen Hunderte weitere Artikel, vom Toilettenpapier bis zu den Reinigungsmitteln.
Die Bestellungen müssen lange im Voraus geplant werden. Bei Reisen durch Europa sind es ungefähr vier Wochen, bei Fernreisen sogar rund zwei Monate.
Dabei muss natürlich berücksichtigt werden, wie viele Gäste an Bord sind und was während der Reise voraussichtlich verbraucht wird.
Da wird einem erst bewusst, was hinter den Kulissen eines Kreuzfahrtschiffes alles organisiert werden muss, damit wir Gäste uns einfach an den gedeckten Tisch setzen können.
Auch beim Thema Lebensmittelverschwendung wird nichts dem Zufall überlassen. AIDA versucht, möglichst wenig wegzuwerfen. Die Lebensmittelreste werden täglich gewogen und ausgewertet. Seit 2019 konnte AIDA die Lebensmittelabfälle nach eigenen Angaben um mehr als 45 Prozent reduzieren. Genießbare überschüssige Lebensmittel werden, wo möglich, an karitative Organisationen weitergegeben.
Und wer jetzt glaubt, dass die Fische und Möwen hinter dem Schiff regelmäßig ein üppiges Buffet serviert bekommen, den muss ich leider enttäuschen. So einfach ist das mit der Resteverwertung auf hoher See nicht!
Soweit also unser kleiner Blick hinter die Kulissen.
Nach den vielen schönen Tagesausflügen freut man sich natürlich auf ein gemütliches Abendessen. Am liebsten bei schönem Wetter auf der Außenterrasse. Da greife ich gerne zu Antipasti und Salat, dazu darf es auch ein kleines Stück Fisch oder Fleisch sein.
Ein Muss ist für mich allerdings immer der Nachtisch. Und an Bord habe ich tatsächlich ein Dessert entdeckt, das mich besonders begeistert hat.
Gajar la Halwa – eine indische Süßspeise aus Karotten.
Das klingt vielleicht zunächst etwas ungewöhnlich. Karotten als Dessert? Aber ich kann Euch sagen: Es schmeckt wunderbar!
Die Karotten werden mit Milch, Zucker und Gewürzen zu einer wunderbar cremigen, süßen Masse verarbeitet. Oft kommen noch Nüsse und Rosinen dazu.
So gut, dass ich mir direkt vorgenommen habe, dieses Dessert unbedingt zu Hause nachzumachen.
Darum habe ich schon im Urlaub das Buch „Die Welt isst bunt“ Aus dem DK-Verlag bestellt, damit es bei meiner Ankunft zuhause schon da lag.
Denn manchmal sind es eben nicht nur die großen Sehenswürdigkeiten, die von einer Reise in Erinnerung bleiben.
Manchmal ist es auch ein Dessert, das man unbedingt mit nach Hause nehmen möchte.
Bis bald
Eure Jutta










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