Budapest lag hinter uns und vor uns wartete der Balaton – oder Plattensee, wie er bei uns oft genannt wird. Da wir genügend Zeit hatten, beschlossen wir, nicht nur an einem Ort zu bleiben, sondern verschiedene Ecken rund um den See kennenzulernen.
Unser erster Stopp war Balatonfüred an der Nordseite des Sees. Der Ort wirkt elegant und gleichzeitig entspannt. Besonders schön ist die lange Strandpromenade, an der man wunderbar spazieren gehen kann. Im Ort entstehen aktuell viele neue, moderne Hotelanlagen, die fast schon ein wenig mondän wirken und zeigen, wie beliebt die Region inzwischen geworden ist. Trotzdem hat sich Balatonfüred seinen Charme bewahrt.
Von hier aus haben wir einen Ausflug mit dem Boot unternommen. Zuerst nach Tihany, einer kleinen Halbinsel mit wunderschöner Aussicht über den Balaton. Die kleine Abtei und die gemütlichen Gassen machen den Ort besonders sehenswert. Ein weiterer Stopp brachte uns nach Siófok auf der Südseite des Sees, das deutlich lebhafter wirkt und vor allem im Sommer viele Urlauber anzieht.
Danach ging unsere Reise weiter nach Hévíz. Schon die Fahrt dorthin zeigte noch einmal eine ganz andere Seite der Region. Unser Campingplatz lag idyllisch direkt am Kanal, der aus dem berühmten Thermalsee von Hévíz fließt. Entlang des Wassers wachsen wunderschöne Seerosen, die fast märchenhaft wirken und dem Ort eine ganz besondere Stimmung verleihen.
Natürlich wollten wir uns das Baden im Thermalsee nicht entgehen lassen. Mit etwa 31 Grad Wassertemperatur ist der See nicht nur angenehm warm, sondern auch wirklich einzigartig. Es ist beeindruckend zu wissen, dass Hévíz den größten biologisch aktiven Thermalsee der Welt besitzt. Im warmen Wasser zu treiben, war definitiv eines der Highlights unserer Reise.
Besonders gefallen hat uns auch die Wanderung nach Keszthely. Der Weg dorthin führte durch einen wunderschönen Wald. In der Stadt angekommen erwartete uns der beeindruckende Festetics-Palast. Das Schloss gehört zu den schönsten Gebäuden Ungarns und erinnert fast ein wenig an französische Schlösser. Die gepflegten Parkanlagen und die historische Atmosphäre machen den Besuch absolut lohnenswert.
Auch die Altstadt hat ihren ganz eigenen Charme und das kleine Café am Bootsanleger wurde schnell zu einem unserer Lieblingsorte.
Den Abschluss unserer Zeit am Balaton verbrachten wir schließlich auf dem Campingplatz Balatontourist Napfény. Dort hatten wir einen Stellplatz in erster Reihe direkt am See. Morgens mit Blick auf das Wasser aufzuwachen und abends den Sonnenuntergang über dem Balaton zu erleben, war der perfekte Ausklang unserer Reise rund um den Plattensee.
Wir waren positiv überrascht von Ungarn und der Region rund um den Balaton. Wunderschöne Gebäude, tolle Restaurants und vor allem unglaublich herzliche Menschen haben diese Reise für uns besonders gemacht.
Wir kommen gerne wieder zurück.
Aber jetzt heißt es erstmal wieder: zurück in den Alltag – mit all den Terminen, Aufgaben, Verpflichtungen und hoffentlich vielen schönen kleinen Momenten.
Bis bald eure Jutta




















Hallo Jutta,
AntwortenLöschenden Balaton kenne ich gar nicht, daß was du zeigst gefällt mir sehr.
Camping ist gar nichts für uns, lieber eine Pension oder ein Hotel.
Wellness braucht es allerdings nicht zu haben.
L.G.
Hannelore
Hallo Hannelore, da wir seit 6 Jahren den Kastenwagen haben, nutzten wir ihn auch sehr gerne gerade für Rundreisen.
LöschenIch kann gut verstehen, dass du gerne in eine Pension oder Hotel gehst.
Das mache ich tatsächlich auch immer wieder mal sehr gerne.
Freut mich, dass dir die Fotos vom Plattensee gefallen. Wir haben die Zeit dort sehr genossesn.
Herzliche Grüße
Jutta
Ich kenn das nur aus den Erzählungen vom Schwiegervater ist Ungar und sie haben dort mit ihren Kindern viele Urlaube verbracht. Die Stadt Budapest ja das könnte ich mir vorstellen.
AntwortenLöschenOh na der Alltag nach dem Urlaub. Ich bin mit der Wäsche durch.
Liebe Grpe
Ursula