Das Walderlebniszentrum Grafrath gehört zu unseren liebsten Ausflugszielen. Seit vielen Jahren kommen wir immer wieder hierher, um durch den Wald zu spazieren, die Natur zu genießen und dem Alltag für eine Weile zu entfliehen.
Besonders an heißen Sommertagen zieht es uns in den schattigen Wald. Unter dem dichten Blätterdach ist es angenehm kühl, und die Wege laden zu entspannten Spaziergängen ein. Während anderswo die Hitze drückt, findet man hier Ruhe, frische Luft und eine wohltuende Auszeit inmitten der Natur.
Ein Höhepunkt des Walderlebniszentrums ist die aktuelle Ausstellung „Zeitreise zum Zukunftswald“.
Sie zeigt eindrucksvoll, wie sich unsere Wälder im Laufe der Zeit verändert haben und welche Herausforderungen durch den Klimawandel auf sie zukommen.
Die Ausstellung regt zum Nachdenken an und vermittelt auf spannende Weise Wissen über die Zukunft unserer Wälder.
Das Gelände geht auf den Forstwissenschaftler Heinrich Mayr zurück, der hier ein Arboretum mit Baumarten aus aller Welt anlegte. Sein Ziel war es, herauszufinden, welche Baumarten auch unter veränderten Bedingungen in unseren Wäldern gedeihen können.
Ein Thema, das heute aktueller denn je ist.
Besonders beeindruckend sind die mächtigen Mammutbäume, die noch heute von Mayrs Weitblick zeugen. Die riesigen Baumstämme und ihre imposante Höhe lassen Besucher staunen und vermitteln ein Gefühl von Ehrfurcht vor der Natur.
Neben den außergewöhnlichen Bäumen begeistern uns auch die vielen Holzskulpturen entlang der Wege. Immer wieder entdecken wir kunstvoll gestaltete Figuren, die sich harmonisch in die Waldlandschaft einfügen. Sie machen jeden Spaziergang zu einer kleinen Entdeckungsreise und sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt.
Das Walderlebniszentrum Grafrath verbindet Natur, Geschichte, Kunst und Umweltbildung auf einzigartige Weise. Für uns ist es ein Ort voller schöner Erinnerungen, an den wir immer wieder gerne zurückkehren. Besonders dann, wenn die Sommersonne scheint und der Wald seine angenehm kühle Seite zeigt.
Bis bald eure Jutta















Guten Morgen Jutta,
AntwortenLöschenich war insgesamt sechs Jahre bei der Forstdirektion Stuttgart (sie wurde ja inzwischen aufgelöst und es gibt nur noch die in Tübingen und in Karlsruhe) beschäftigt und weiß, was mit dem Wald los ist. Ich habe damals alles mitbekommen und habe heute noch gute Verbindung zu den Förstern, allerdings gehen die auch alle jetzt in den Ruhestand. Meine Chefs waren einige Leute, die es tatsächlich zu hohen Ehren gebracht haben und auch Forstamtleiter waren.
In Stuttgart gibt es hier "Das Haus des Waldes", da kommen ganze Schulklassen und schauen sich das an. Das Lustige ist, dass ein Forstbeamter meist eine andere Meinung hat, als "das Volk".
Einen Bericht dazu habe ich mal in meinem Blog geschrieben.
https://schwabenfrau.blogspot.com/2018/09/mit-dem-forster-im-wald.html
Auch heute habe ich noch recht gute Verbindungen zu einem früheren Chef von mir der einmal Bürgermeister von Murrhardt war.
Für mich ist es immer wieder schön, durch einen Wald zu radeln, natürlich vorsichtig auf den Wegen bleibend und niemand zu belästigen.
Sommersonne jaaa, im Wald ist es schön kühl, ich genieße das auch. Nur, es wird auch viel durch die vielen Leute kaputt gemacht, das darf man nicht vergessen.
Aber auch manche Radfahrer sind so unverschämt und rasen durch den Wald und biken auf nicht ausgewiesenen Trails.
Ich veröffentliche gleich einen Bericht aus dem Bietigheimer Forst und dann muß ich einen Kuchen backen, manchmal werden meine Planungen auch über den Haufen geworfen, weil man in mein Cafe kommen will.
Aber Freundschaften muß man halt pflegen.
Lieben Gruß und einen schönen Sonntag und danke für den Bericht.
Liebe Eva,
Löschenda hattest du eine sehr interessante Stelle. Deine Liebe zur Natur merkt man in vielen deiner Texte. Schön, dass du da noch Kontakte hast.
Hallo Jutta,
AntwortenLöschendas Walderlebniszentrum ist sehr interessant und im Laufe der Zeit verändert es sich auch immer.
Die Mamutbäume sind riesig, bei uns in der Nähe ist ein kleiner Park dort gibt's auch einen.
Hier bei uns in den Wäldern, sind fast alle Nadelbäume dem Borkenkäfer und der Trockenheit zum Opfer gefallen.
Aufgeforstert wird dann mit Mischwald oder der Natur überlassen.
Ein Arboretum gibt's in Köln-Dünnwald und es ist Teil des Dünnwalder Wildparks.
Der Erlebniswald bei euch wird bestimmt auch zum Anschauungsunterricht für Schulklassen genutzt.
Eine schöne Woche
L.G.
Hannelore
Ja … Hannelore, genauso ist es. Da man von München schnell mit der S-Bahn direkt dorthin fahren kann, ist das Walderlebniszentrum für Schulklassen sehr interessant.
LöschenHallo Jutta,
AntwortenLöschenein Mann pflanzt Bäume, von denen er weiß, dass er sie nie in voller Größe sehen wird – und über hundert Jahre später stehen Deine Mammutbäume da und geben ihm recht. Schöneren Beweis für Weitblick gibt es kaum: etwas zu beginnen, dessen Schatten erst Fremde genießen werden.
Dass ausgerechnet dieser Ort heute eine »Zeitreise zum Zukunftswald« zeigt, hat eine stille Logik – Heinrich Mayr hat im Grunde schon vor über einem Jahrhundert die Frage gestellt, die uns jetzt einholt. Und während draußen die Hitze drückt, beantwortet der kühle Wald sie ganz nebenbei auf seine Weise. Kein Wunder, dass es Euch immer wieder dorthin zieht.
Mit Gruß im Schatten langsam wachsender Dinge
Ron
Hallo Ron,
Löschenwas für ein wunderbarer Gedanke: Dass manche Menschen etwas pflanzen, dessen eigentliche Wirkung sie selbst nie erleben werden. Genau das macht diese Mammutbäume für mich so besonders. Sie erzählen nicht nur von Natur, sondern auch von Vertrauen in die Zukunft.
Beim Spaziergang durch den Wald wird einem bewusst, wie langfristig Heinrich Mayr gedacht hat. Die Bäume stehen heute als lebendige Zeugen seiner Vision und vielleicht auch als Erinnerung daran, dass wir selbst Verantwortung für die Generationen nach uns tragen.
Vielen Dank für Deine schönen Worte. Sie haben den Geist dieses Ortes wunderbar eingefangen.
Servus Jutta, Naturparks und Waldlehrpfade sind meistens schön und sicher interessant aber der nicht kommerziell genützten Wald bietet mehr Ruhe und Erholung. Lange Wanderungen im Bergwald, es gibt nichts schöneres.
AntwortenLöschenLG aus Wien
Servus Waltraud,
Löschenda stimme ich Dir zu, ein ursprünglicher Bergwald hat eine ganz besondere Atmosphäre. Die Ruhe, die frische Luft und das Gefühl, fernab vom Trubel unterwegs zu sein, sind durch nichts zu ersetzen.
Naturparks und Waldlehrpfade finde ich allerdings auch spannend, weil man dort oft interessante Hintergründe zur Natur und Geschichte erfährt. Am schönsten ist es, wenn sich beides verbinden lässt: Natur erleben und dabei noch etwas entdecken.
Liebe Grüße nach Wien
Liebe Jutta,
AntwortenLöschenwas für ein schöner Ort! Schon beim Betrachten deiner Bilder spürt man die angenehme Kühle des Waldes und die Ruhe, die zwischen den hohen Bäumen liegt. Gerade an heißen Sommertagen sind solche Orte ein Geschenk.
Besonders beeindruckt haben mich die mächtigen Mammutbäume. Es ist faszinierend, dass Heinrich Mayr bereits vor so langer Zeit über die Zukunft unserer Wälder nachgedacht hat. Heute erkennt man erst recht, wie weitsichtig seine Arbeit war.
Auch die Holzskulpturen gefallen mir sehr. Sie wirken, als würden sie ganz selbstverständlich zum Wald gehören und warten nur darauf, von aufmerksamen Spaziergängern entdeckt zu werden. So wird jeder Rundgang zu einer kleinen Schatzsuche.
Die Ausstellung über den Zukunftswald klingt ebenfalls sehr spannend. Es ist wichtig, die Veränderungen unserer Wälder zu verstehen, und zugleich macht dein Beitrag deutlich, warum diese Landschaften so schützenswert sind.
Danke, dass du uns zu diesem besonderen Ort mitgenommen hast. Nach deinen Bildern hätte ich sofort Lust, selbst durch die schattigen Wege zu schlendern und eine Weile unter den Mammutbäumen zu verweilen.
Liebe Grüße
Anette
Liebe Anette,
Löschenvielen Dank für deinem lieben Kommentar zu meinem Blogpost.
Auch ich freue mich auf meinen nächsten Spaziergang dort und bin schon gespannt was ich dabei entdecken werde.
Herzliche Grüße
Jutta
Ein Waldspaziergang tut der Seele gut und dieser ist auch noch sehr informativ.
AntwortenLöschenEs gibt Bäume, da kommt man aus dem Staunen nicht heraus und dann dieser Duft, einfach herrlich.
Liebe Grüße von
Heike
Hallo Heike,
Löschenstricken, Shopping Queen anschauen und Waldspaziergang. Das sind die drei Dinge, die meiner Seele gut tun. Da kann ich dich super gut mit deinem Kommentar verstehen.
Bäume haben etwas faszinierendes.
Der Begriff „Waldbaden“ passt dazu.
Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende