Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hat etwas ganz Eigenes. Die Tage sind ruhiger, die Uhr scheint langsamer zu ticken, und man darf ein wenig durchatmen. Genau diese Zeit nutze ich sonst traditionell dafür, euch Fotos von meinen Strickprojekten des Jahres zu zeigen.
Dieses Jahr leider nicht.
Dabei habe ich durchaus gestrickt. Gleich zwei Pullover habe ich begonnen.
Der erste war ein grauer Pullover mit Lochmuster. Ein Muster, bei dem man ständig zählen muss. Jede Ablenkung, jede längere Strickpause ist fatal. Das Rückenteil lief erstaunlich gut – Masche für Masche, Reihe für Reihe. Doch ausgerechnet beim Vorderteil schlichen sich drei kleine Fehler ein.
Auftrennen oder weitermachen?
Diese Frage stand plötzlich im Raum – und blieb unbeantwortet. Ich konnte mich nicht entscheiden. Die Lust, daran weiter zu stricken, war auf einmal weg.
Also habe ich auf mein Bauchgefühl gehört. Ich hatte Lust auf etwas Einfaches, etwas, das ohne Zählen und Grübeln funktioniert.
So begann ich einen Norwegerpullover für meinen Mann, gestrickt aus einem multicolor Garn. Einfach stricken, ein einfaches Muster entstehen lassen, entspannen …
Ich bin damit auch gut vorwärtsgekommen.
Aber fertig geworden ist er leider nicht.
Manchmal laufen Projekte eben nicht so, wie man es geplant hat – weder beim Stricken noch im Leben. Wichtig ist, dranzubleiben, ohne sich unter Druck zu setzen. Kein Zwang, nur weil das Jahr zu Ende geht. Keine Fristen, nur weil ein Kalenderblatt wechselt.
Viel wichtiger ist es, auf sich selbst zu achten. Darauf, dass es einem gut geht. Dass das, was wir tun, Freude macht.
In diesem Sinne wünsche ich euch für das neue Jahr 2026 vor allem Gelassenheit, Gesundheit, kreative Ideen und die Freiheit, Dinge in eurem eigenen Tempo zu tun.
Kommt gut ins neue Jahr,
Bis bald eure Jutta







Dann werden sie halt im nächsten Jahr fertig liebe Jutta,
AntwortenLöschenPullover kann man auch dann noch gebrauchen.
Schön sehen die Anfänge aus, also, nicht aufgeben.
Dir einen schönen Sonntag, ganz lieben Gruß
Nicole
Danke, liebe Nicole ... ich bleibe dran. Zuerst soll der Pullover für meinen Mann fertig werden.
LöschenIch bewundere ja schon das Durchhaltevermögen - und mit Maschen zählen hab ich es nicht so, da schweifen mir die Gedanken zu schnell ab. Dabei sieht der graue Pulli schon wirklich schön aus aber solche Fehler sieht man selbst dann ständig und die nerven einen dann mehr als jeden anderen. Vielleicht kommt die richtige Zeit dafür ja noch. Und wenn nicht, dann halt nicht! Diesen Drang, Dinge zum Jahresende abzuschließen, versuche ich auch, nicht an mich ranzulassen. Wie du sagst - es ist nur ein Datum, sonst nix!
AntwortenLöschenLiebe Grüße!
Hallo liebe Vanessa,
Löschenkann ich gut verstehen, dass die Gedanken abschweifen.
Darum liebe ich gerade das Stricken an dem Norwegerpulli.
Bin gerade in der Phase nur runden glatt rechts zu stricken und das ohne Muster ...
Ach ja, geht mir auch manchmal so, dass etwas liegen bleibt. Gerade auch bei Stricksachen, wenn sich ein Fehler eingeschlichen hat. Vielleicht ist eine Pause dann auch das Beste, was man machen kann. Irgendwann kommt die Lust wieder oder der Ehrgeiz.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Heike
Ja und der Geiz ... die Wolle ist einfach zu teuer um nicht verwendet zu werden.
LöschenLiebe Heike, danke für deine Worte.
Liebe Jutta,
AntwortenLöschenin der Ruhe liegt die Kraft! Finde Du Dein eigenes Tempe für die beiden Pullover. Es ist sicher noch ne ganze Weile kalt genug um sie tragen zu können.
Liebe Grüße und einen gemütlichen Jahresausklang wünscht Dir
Anke
Auch im Sommer gibt es kalte Abende ;-) Danke liebe Anke
LöschenLiebe Jutta,
AntwortenLöschenschön schauen Deine Strickereien aus und egal wann sie fertig werden. Hier liegen auch so einige angefange Strick- und Häkelarbeiten herum und an allen wird je nach Lust und Laune gearbeitet.
Liebe Grüße und einen Guten Start ins Neue Jahr wünscht Dir
Burgi
Danke für deine Neue Jahr Wünsche.
LöschenHoffe du bist auch gut in das neue Jahr gekommen, liebe Burgi.
Hallo Jutta,
AntwortenLöschendas kenne ich, da findet kein anderer den Fehler, man selbst schaut immer darauf.
Manchmal hilft da nur Ribbeln und neu anfangen.
In erster Linie soll es Spaß machen.
Dir auch einen guten Übergang.
L.G.
Hannelore
Ja ... das Vorderteil ist aufgeribbelt ... jetzt liegt es so lange, bis ich den Norwegerpulli fertig habe, liebe Hannelore.
Löschen