Inzwischen haben sich schon einige Tipps in meiner Serie „Last und über Geld reden“ angesammelt. Eine Frage kommt dabei immer wieder auf: Was macht man eigentlich mit dem gesparten Geld?
Die naheliegende Antwort ist: sich auch mal etwas gönnen.
Denn Sparen bedeutet nicht Verzicht um jeden Preis, sondern bewusstes Umgehen mit Geld. Und dazu gehört eben auch, sich Dinge zu ermöglichen, die einem wichtig sind. Gleichzeitig ist Sparen selbst ein Stück Freiheit.
Die Freiheit, vorbereitet zu sein und gelassener auf das Leben zu schauen.
Ich habe für mich eine Struktur gefunden, die mir hilft, beides miteinander zu verbinden. Direkt am Anfang jeden Monats gehen per Dauerauftrag feste Beträge auf unterschiedliche Sparkonten.
So komme ich gar nicht erst in Versuchung, das Geld im Alltag „nebenbei“ auszugeben.
und es müssen nicht immer große Beträge sein. Mein kleinster Dauerauftrag ist zum Beispiel 20 Euro. auf das Jahr gerechnet sind das 240 Euro!
Ein Teil fließt in zusätzliche Einzahlungen auf Bausparverträge um die Kredite von unserem Haus in ein paar Jahren abzulösen.
Das fühlt sich vielleicht unspektakulär an, aber es gibt mir ein gutes Gefühl, langfristig vorzusorgen.
Außerdem habe ich zwei verschiedene Konten zum sparen eingerichtet.
Eines davon ist für größere Anschaffungen und allgemeine Rücklagen gedacht. Also alles, was planbar ist oder irgendwann einfach ansteht.
Das andere Konto ist bewusst für Reisen, kleinere unvorhergesehene und spontane Ausgaben, aber auch für Investitionen in mein Depot. Zum Beispiel für gelegentliche Aktienkäufe.
So ist das Geld nicht einfach „weggelegt“, sondern hat einen klaren Zweck. Und genau das macht für mich den Unterschied: Ich spare nicht nur, ich plane Möglichkeiten und erreiche so meine Ziele.
Am Ende entsteht daraus eine gute Balance. Zwischen Vernunft und Lebensfreude. Zwischen Sicherheit und Spontanität. Und genau darum geht es doch beim Umgang mit Geld.
Herzlich bedanken will ich mich heute auch bei Ines vom Blog „Meyrose“.
HIER in ihrem Post hat sie Folgendes über mich geschrieben:
„Nachdem ich meine Blogroll stark reduziert habe, stelle ich hier die verbliebenen 22 Blogs vor, die mich inspirieren und denen ich gerne meine Lesezeit schenke. Ich kommentiere dort mindestens ab und an und schätze es, wenn Kommentare beantwortet werden.
Juttas Rubrik ‚Lasst uns über Geld reden‘ finde ich wichtig. Gerade Frauen reden viel zu wenig über Geld.“
Vielen Dank, liebe Ines, dass du mich in deine Auswahl aufgenommen hast vor allem für deine wertschätzenden Worte.
Genau deshalb schreibe ich diese Reihe weiter: weil es wichtig ist, dass wir offener über Geld sprechen.
Bis bald eure Jutta



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