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Was wir vermissen in Zeiten von Covid-19


#Werbung für das was wir vermissen und 
für ein wunderschönes Buch mit dem Titel 
„The Green Life“

Wir Schreiben in unser Logbuch heute den 42. Tag des „Lockdowns“ …
Unglaublich … niemals hätte ich damit gerechnet so etwas zu erleben!

Es ist spannend sich auf neue Situationen einzulassen.
In den letzten Post´s habe ich geschrieben, wie ich die aktuelle Lage mit meiner Familie und in meiner Arbeit erlebe. 
Heute wende ich mich den Dingen zu, die ich wirklich vermisse …

… ich vermisse meine sozialen Kontakte
… ich vermisse die Wochenend-Trips mit dem Wohnmobil
… ich vermisse spontan einkaufen gehen zu können
… ich vermisse Essen zu gehen
… ich vermisse Fortbildungen und den Austausch mit meinen Leitungs-Kolleg*innen
… ich vermisse die Besuche im Museum
… ich vermisse Besuch zu erhalten
… ich vermisse die Zeiten, als ich nicht ständig Hände waschen musste
… ich vermisse meine Mutter in den Arm nehmen zu dürfen
… ich vermisse die Flohmarkt-Besuche
… ich vermisse …     

Die Liste wird von Tag zu Tag länger …
Oft sind es Nebensächlichkeiten, die in meinem Leben gar keine Rolle gespielt haben.
Ja es waren oft sogar Dinge, die ich automatisch gemacht habe ohne überhaupt darüber nachzudenken, dass ich sie mache.
Umso bewusster wurden sie mir in den letzten Tagen und Wochen.

Zwischen Arbeit und Haushalt, bleibt jetzt Zeit zum Nachdenken …
Zeit die mir vor Covid-19 oft Mangelware im Alltag war.


Und was denke ich da so?

Dabei fallen mir zum Beispiel Dinge ein, die ich unglaublich gut und unglaublich lange verdrängt habe und die ich jetzt endlich erledigen kann …

… ich wollte schon lange die Inhalte von Ordnern aktualisieren 
       unglaublich was ich da an alten Mist gefunden habe
… ich wollte schon immer mal meine Zeitschriften und Bücher aussortieren
… ich dachte an die Kontakte die ich sonst eher vernachlässigt habe und habe endlich mal angerufen
… ich kam nicht mehr darum die Büsche und Hecken zu schneiden und entdecke dabei ganz neue Möglichkeiten in meinem kleinen Garten
… ich hatte endlich mal wieder Zeit nach neu erschienen Büchern zu schauen und in Ruhe zu lesen …






Ein Buch das ganz gut in unser aktuelles Leben passt ist im Prestel-Verlag erschienen und heißt „The Green Life“. Geschrieben hat das wunderbare Buch Marion Hellweg.

Es ist ein Wohn-Guide für ein nachhaltiges Leben.
Dieses Buch nimmt uns auf sechs wunderbare „Hometours“ mit.
Liebt ihr es zu sehen, wie andere Menschen wohnen?
Egal ob in einer Wohnung oder in einem Haus …
Jeder hat eine Küche, ein Bad und ein Schlafzimmer …
Jeder richtet es nach seinen Bedürfnissen und nach seinen Möglichkeiten ein.
„Für manche ist Wohnen der Spiegel ihrer Persönlichkeit“, so steht es zu mindestens in der Einleitung des Buches.
Im Buch werden folgende Fragen gestellt:

„Umgibt Sie zu Hause ein gesundes Raumklima?
Können Ihre Alltagsgegenstände Recycelt werden?
Wie sieht es aus mit den Themen
ökologischer Fußabdruck und plastikfrei?“

Auf all diese spannenden Fragen zum Thema Wohnen gibt es auf 210 Seiten Antworten, die mich wiederum ins Nachdenken gebracht haben.
Wo kann ich meine Umgebung noch gemütlicher und optimaler gestalten?
Ein Buch mit unglaublich viel Input …
Also runter vom Sofa und los legen …





So bin ich gestern in den Garten und habe meinen Flieder ausgeschnitten.
Als Belohnung habe ich einen großen herrlich duftenden Fliederstrauß erhalten.
Mal sehen was ich als nächstes mache …
Vielleicht kann ich endlich mal Spülmittel oder Waschpulver selber herstellen.
Das wollte ich jedenfalls schon immer mal ausprobieren …
Tja es gibt viele Dinge die man … sollte … wollte oder könnte …

Lasst uns damit jetzt loslegen.
Denn nach Corona haben wir dafür wieder keine Zeit, weil wir uns dann natürlich viel lieber wieder den Dingen widmen, die wir aktuell vermissen …

Kommt gut durch die kommende Woche
herzliche Grüße,
Eure Jutta

Kommentare

  1. Liebe Jutta,
    ich stimme Deiner Vermisstenliste voll und ganz zu. Ja das mit Ordnern ging mir auch so, was für ein Mist man doch alles noch aufhebt. Bei Sachen wo ich mir jetzt nicht so ganz sicher war, die hab ich eingescannt. Und dann weg damit.
    Ich werkel auch so einiges zu was ich sonst nie komme von Löwenzahnhonig bis Zitronensirup, andere Rezepte, immer noch am reduzieren etc.

    Wir werden es schaffen Jutta. Jede von uns auf ihre Weise mit der Situation umzugehen. Mein Mann kann seine Eltern gar nicht besuchen, da im Heim. Ich seh meine Mama wenigstens auf Abstand weil wir in derselben Straße wohnen und sie einen großen Garten hat.

    Das Buch ist sehr schön.

    LG
    Ursula

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    1. Liebe Ursula,
      gibt es in dem Heim von deiner Schwiegermutter nicht die Möglichkeit sich im Garten zu treffen (mit Abstand über den Gartenzaun), oder in Schutzkleidung 1x im Monat zu besuchen ... oder zu mindestens in irgendeiner Art mit Bild zu telefonieren?
      Irgendetwas muss doch möglich sein ...
      Sonst ist es echt seeeeeeehr traurig.

      Ich musste schmunzeln, als ich las dass du Löwenzahnhonig erwähnt hast ...
      Grins ... da bin ich auch dabei.
      Morgen kaufe ich Ingwer dafür ...

      Bitte bleibe gesund ...

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  2. Liebe Jutta,
    ich durfte diese Buch ja auch vorstellen, es ist wirklich wert, immer wieder in die Hand genommen zu werden.
    Ha, noch ein Hängetablett ;O)
    Ich vermisse für mich einfach die Normalität, ich durfte letzte Woche ja wieder in die Schule, doch die Bedingungen sind schon schwierig für alle Beteiligten.
    Ich möchte eigentlich unbedingt mal Sauerteigbrot backen, das habe ich bisher leider noch nicht geschafft.
    Alles Liebe Euch,
    Grüße
    Gabi

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    1. Liebe Gabi,
      ich glaube sofort, dass es für euch in der Schule auch schwierig ist.
      Für uns in den Kita´s ist es auch nicht leicht.
      Vor allem ärgert mich die Berichterstattung immer, in der es heißt "die Kitas müssen geöffnet werden.
      Die städtischen und viele privaten Kitas sind offen.
      Wir betreuen schon 21 Kinder ... täglich werden es mehr ...
      Und das alles ohne Schutz für das Personal!!!

      Bitte bleib gesund ...

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  3. Es war für alle eine wirklich schwierige Zeit. Gleichzeitig begannen wir, alltägliche Dinge wie den Kontakt mit einer anderen Person oder einen Spaziergang zu schätzen.

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